6 Smart Happiness Faktoren

in Deinem smarten Konzept

Es ist möglich glücklich selbstständig zu sein.

Wenn Du einige kleine Muster kennst und sie beachtest. Welche Stellschrauben entscheiden aber über Deine “Happiness”?

In diesem Artikel geht es um:

 

Warum baust Du Dir ein Smart Business Concept auf?

Grundsätzlich geht es um Selbstständigkeit. Du willst als Profi durch Dein Geschäftskonzept Geld verdienen. Also auf eigenen Füßen stehen. Schon alleine das ist ein hohes Gut.

Aber Selbstständigkeiten sind sehr unterschiedlich. Je nachdem, wie Du arbeitest, bist Du in Deinem Business glücklicher oder nicht.

Natürlich hat das etwas damit zu tun, ob Deine Selbstständigkeit läuft. Sie also überhaupt funktioniert.

Daher ist ein erster Faktor:


Happiness Faktor 1
Du brauchst die richtigen Produkte

Um glücklich sein zu können, brauchst Du die richtigen Produkte (Angebote), denn sonst verkaufen sich Deine Sachen nicht. Die für Dich richtigen Produkte sind die, die Du bewegen kannst. Daher funktioniert plattes kopieren nicht. Was bei anderen geht, geht nicht unbedingt bei Dir und umgekehrt: Du kannst Dinge tun, die andere nicht könnten.


Aber es geht um mehr

Denn Du willst nicht irgendetwas verkaufen (opportunistische Geschäftsmodelle). Du willst glücklich sein (sinnvolles Leben).

Fragt man Teilnehmende unserer Intensivgruppe, warum sie an einem smarten Konzept arbeiten, dann nennen sie immer wieder ähnliche Dinge:

  • Es geht um eine größere Unabhängigkeit
  • Eine höhere Flexibilität
  • Die Wahlfreiheit wie und von wo Du arbeitest
  • Eine bessere Passung an die biografischen Wünsche
  • Ein besseres Einkommen

Oft wird das auch damit umschrieben, was man nicht mehr möchte:

  • Reduzieren der Abhängigkeit
  • Reduzieren von termingebundenen Aufträgen
  • Reduzieren von Stress in der Arbeit

Kurzum: Es geht darum, glücklich in der Arbeit zu sein. Mehr Wirkung bei weniger Mühsal. Wir gehen sogar noch einen Schritt weiter: Seinen eigenen kreativen Flow so zu finden, dass Teile der Arbeit ein Vergnügen sind.

Smarte Happiness Faktoren

Smarte Konzepte sind kein Schlaraffenland. In jeder Arbeit gibt es “Arbeit”. Also Dinge, die Du nicht unbedingt machen willst. Smarte Konzepte können aber tatsächlich “befreien”. Wenn Du die eine oder andere Sache beachtest.

Den ersten Faktor hatten wir schon genannt:


Happiness Faktor 1
Du brauchst die richtigen Produkte

Was ist aber das richtige Produkt für Dich? Das hängt von Faktor 2 ab.


Happiness Faktor 2
Arbeite in Deinem Thema

Glücklichsein hat etwas damit zu tun, das zu können, was Du tust und es auch zu wollen. Dazu ist es wichtig, Dein Thema zu kennen. Vieles wird leichter und besser, wenn Du Dein Thema gefunden hast.


Happiness Faktor 3
Du gestaltest das Produkt

Viele Jobs sind fremdgesteuert. Bist Du ein Kurierfahrer, kannst Du keinen Meter der Fahrstrecke selbst bestimmen. Das macht ein Device. Dieses Zuweisungs-System kontrolliert auch gleich, wie lange Du an einem Stopp stehst. Das ist nicht selbstbestimmt.

Bist Du klassischer Selbstständiger kann es passieren, dass Deine Kunden Dich wie einen Kurierfahrer nutzen (bildlich gesprochen). Dann geben sie vor, “wohin Du fährst” und wie lange Du für was brauchen darfst. Ob das zufriedenstellend ist, hängt meist von der Bezahlung ab.


Die Unglücklichkeits-Formel
Hohe Fremdbestimmung bei niedriger Bezahlung.


Drehe die Auftragsrichtung. Fange an Produkt zu gestalten, die dann wieder Zeit bei Dir freisetzen, um neue Produkte zu gestalten.

Glücklich wirst Du, wenn Du das Produkt findest, welches Du gestalten möchtest. Ein Autor schreibt gerne ein Buch. Der Speaker steht gerne auf der Bühne. Der smarte Consultant begleitet gerne seine Kunden. Finde dafür die productized Form. Also standardisierte, von Dir gestaltete Angebote.


Was für Produkte gibt es?

Dafür gibt es am Donnerstag 23.02. einen Online-Workshop:
Wie Du bessere Produkte entwickelst.
Mit Ehrenfried Conta Gromberg. Impulse und Übungen.

Willst Du Informationen zum Workshop, merke Dich hier bitte vor


Happiness Faktor 4
Wohnraumnahes Arbeiten

Oder anders gesagt: Je weiter und stressiger Du zu Deinem Arbeitsplatz pendeln musst,

  • um so nerviger beginnt Dein Tag (Stress)
  • verschwendest Du Energie (Ökologie)
  • verlierst Du Lebenszeit (Life-Work-Balance)

Wohnraumnahes Arbeiten kann bedeuten, dass Du Deinen Kreativen Raum direkt in (wir sagen an) Deiner Wohnung integriert hast. Oder er ist in Lauf- oder Fahrradnähe. Oder Du arbeitest aus einem Café oder von unterwegs. Wichtig für Dein Glück: Finde Deinen Lebensrhythmus. Nicht alles, was cool aussieht ist im Workflow auch cool. Viele Kreative haben nach wie vor einen recht klassischen (aber schönen) Kreativen Raum. Probiere das einfach aus.

Faustformel: Je kürzer der Weg zwischen Deinem Kreativen Raum und Deinen anderen Lebensbereichen, um so höher ist der Happiness-Faktor.


Happiness Faktor 5
Bleibe am Steuerrad Deiner Firma

Um die zuvor genannten Happiness-Faktoren steuern zu können, brauchst Du das Steuerrad in Deiner Hand.

Unser Rat
Bleib am besten der/die alleinige Inhaber:in.

Du kannst Dein Konzept ohne einen Geschäftspartner erfolgreich machen. Traue Dir das zu. Alleine entscheiden zu können macht glücklich. Hier steht nicht: Es ist einfach. Entscheidungen zu verantworten ist nicht immer einfach. Aber Du kannst selbst manövrieren.

Ausnahmen: Das Solopreneur-Paar und hin und wieder der eine ideale Geschäftspartner, mit dem man es doch machen kann. Schaue aber in puncto Lebenspartner und Geschäftspartner sehr genau hin.


Happiness Faktor 6
Habe Geld

Geld macht nicht glücklich. Eine hohe Liquidität in Deinem Business schon.

Unterscheide streng zwischen zwei Dingen:
Statussymbolen und Liquidität auf dem Konto.

Du brauchst für Dein Glück keinen Monster-SUV. Aber Du schläft definitiv besser, wenn Du nicht jeden Monat zitterst, ob das Geld ausreicht. Daher ist ein Smart Business Concept eine Cash Flow Company. Du achtest von Anfang an darauf, dass sich die Dinge rechnen und genug hängen bleibt, so dass Du Rücklagen bilden kannst.

Lasse also immer eine Liquidität stehen. Faustformel: Hast Du in der Firma genug Geld für ein komplettes Jahr Betrieb ohne weitere neue Einnahmen, kannst Du es Dir leisten hin und wieder einige Wochen in ein neues Produkt zu investieren. Anders gesagt: Eine hohe Liquidität macht Dich kreativ, da Du Dinge ausprobieren und ändern kannst. Bist Du dagegen zu eng gestrickt, musst Du jeden Ball spielen, so wie er kommt.


Übersicht

Fassen wir diese 6 Faktoren noch einmal zusammen

Faktor 1 – Du hast die richtigen Produkte
Faktor 2 – Du arbeitest in Deinem Thema
Faktor 3 – Du gestaltest Deine Produkte
Faktor 4 – Du arbeitest wohnraumnah
Faktor 5 – Du steuerst Deine Firma
Faktor 6 – Du hast eine hohe Liquidität

Vielleicht stutzt Du jetzt

  • Wo ist das Wort “Digitalisierung”?
  • Wieso steht hier nichts über Skalierung und Automatisierung?
  • Muss man nicht ein Ding schaffen, das sich von alleine im Internet verkauft?

Ja, digitale Komponenten und Automatisierung helfen bei all den genannten 6 Faktoren. Aber es gibt auch smarte Konzepte, die nicht komplett automatisiert sind.

Faktor 1 beinhaltet diesen Punkt

Bietest Du einen schlechtbezahlten, knochenbrechenden Job an, werden Dich andere zu diesen Bedingungen buchen. Schlechter Job ist nicht das richtige Produkt. Bei dem Produkt-Design Deiner Angebote baust Du also verschiedene Dinge ein, die dazu führen, dass die Faktoren 2 bis 6 greifen.

Dein Produkt ist einer der zentralen Happiness Schlüsselfaktoren

Ein richtiges Produkt führt also dazu:

  • Das Du in Deinem Thema arbeitest
  • Du es gestalten kannst
  • Du es wohnraumnah entwickeln  / betreuen kannst
  • Du es steuern kannst (z.B. Rechte bei Dir)
  • Es Dir eine ausreichend hohe Liquidität bringt

Fazit

Smarte Konzepte machen glücklicher. Wenn Du auf die Happiness Faktoren achtest. Dabei sind diese Faktoren nicht universell. Es kann sein, dass Du einen der Faktoren nicht so wichtig empfindest und dafür einen anderen hast, der hier nicht gelistet ist.

Entscheidend ist:

Achte auf die Happiness-Faktoren. Sie sind der Schlüssel, ob Du Dein Konzept gerne betreibst. Ein zentraler Punkt, um die Happiness-Faktoren wirklich umsetzen zu können, sind Deine Produkte.


 

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Eckart Schäfer
Toller Artikel, holt mich komplett ab!
🙂
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