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Die vier Personen des Jan Doering

Geschichte einer Solopreneurwerdung

In diesem Interview mit Jan Doering geht es um

  • Solopreneurship ist ein Weg, kein Zustand
  • Dass Du Dich verändern kannst
  • Jan Doerings Weg und seine Learnings

Einleitung

Im Dezember 2021 launchte zum wiederholten Male das Freiheitsbusiness Paket. Der wohl erfolgreichste Bundle-Sale in Deutschland. 2021 tauchte neben den beiden ursprünglichen Gründern des Freiheits Business Paketes (Sascha Boampong und Timo Eckhardt) ein drittes Gesicht auf: Jan Doering.

  • Wer ist dieser „Dritte im Bunde“?
  • Wie kam es dazu, dass er heute im Online-Marketing an der Spitze mitmischt?

Da wir Jan Doering ein wenig begleitet haben, hier ein Blick hinter die Kulissen.

 

Wie wird einer das, was er heute ist?


Die erste Person des Jan Doering

Jan, Du warst 2014 bei uns in der Intensivgruppe. Sag einmal kurz, wer Du dort damals warst. Wir nennen das einmal den ersten Jan Doering: Du warst selbstständig und Du warst Moderator. Wie war Deine innere Sicht? Inwieweit warst Du noch joborientiert? Hast Du Dich schon als Solopreneur verstanden?

Ich war selbständig und Moderator, genau und habe noch ganz stark in Tagessätzen gedacht. Ich habe wirklich geschaut, wie viele Tage pro Jahr werde ich gebucht, was für ein Tagessatz habe ich da. Und war eben in einer Dienstleistergeschichte und letzten Endes auch in der Dienstleisterfalle, die Ihr oft beschrieben habt.

Mittel- und langfristig wollte ich das nicht mehr, mir war das zu viel rumreisen. Ich wollte mein eigenes Ding machen. Nur die Sachen von Kunden machen, da hat mir etwas gefehlt. Und zu meiner ersten Person: Ich war auf gar keinen Fall damals als Moderator schon Solopreneur. Aber ich habe verstanden was ein Solopreneur ist. Und dann habe ich eben gesagt: Okay, ich will eben Solopreneur werden.

 

 

Was ist dann in der Gruppe passiert und was war damals der wichtigste Shift im Denken?

Der Einstieg war das Lesen von Eurem Buch Smart Business Concepts. Danach habe ich Eure Intensivgruppe gebucht. Mit diesem beiden Sachen zusammen war für mich klar: Ich will raus aus Dienstleistungen, ich will hin zu Produkten, ich will was Skalierbares haben.

Und ich habe bei Euch verstanden, dass es möglich ist. Aber ich war mir halt nicht sicher, ob es auch bei mir klappen könnte. Ob meine Zielgruppe (damals noch andere Moderatoren) vielleicht zu klein ist, ob die Zielgruppe wirklich bereit ist, dafür Geld auszugeben. Das waren Dinge, die ich damals noch nicht wirklich wusste. Aber was sich bei mir dort geändert hat, war der Entschluss: Ich will raus aus der Dienstleisterfalle.


Die zweite Person des Jan Doering

Dann kam der zweite Jan Doering: Du hast sehr konsequent das Moderatorenwerk aufgebaut, eine Art automatisierte Online-Akademie. Was war dort in Deiner inneren Einstellung bereits anders?

Es ist inzwischen keine Akademie mehr, so würde ich es nicht mehr nennen. Letzten Endes ist es heute eine automatisierte Jobbörse für Moderatoren. Der Aufbau des Moderatorenwerks hat tatsächlich auch über drei Jahre gedauert – so wie Ihr es auch in Eurem Buch beschreibt, da heißt es ja: immer so ungefähr drei Jahre pro Business.

Aber der zweite Jan Doering, der Betreiber einer automatisierte Moderatoren-Jobbörse, war nicht die letzte Station. Bei weitem nicht. Ich weiß noch genau wie Du uns geschrieben hast, wie Du Deine ersten Tests für das Moderatorenwerk gemacht hast, ob es überhaupt Interessenten für Dein neues Angebot von Jan Doering Nr. 2 gibt. Wenn ich über Deine Geschichte nachdenke, so glaube ich, dass Du bei diesen ersten Tests unbewusst schon den Baustein für den dritten Jan Doering gelegt hast. Stimmt das?


Die dritte Person des Jan Doering

Ja, da habe ich dann gemerkt okay, ich kann meine eigene Produkte erstellen, ich kann mir Reichweite aufbauen, ich weiß wie das geht. Wenn ich Reichweite habe, weiß ich auch wie ich diese Reichweite konvertiere. Und plötzlich habe ich gemerkt: Hey, ich kann jetzt mein komplett eigenes Ding machen. Und da hat sich meine Einstellung wirklich verändert.

Plötzlich wusste ich, ich weiß wie Solopreneurship funktioniert.

Ich hatte mit dem Moderatorenwerk gelernt, wie man Dinge launcht, ein Produkt in den Markt einführt. Dieses Know-how über Launching, das hat mir beim Moderatorenwerk unglaublich viel geholfen. Und plötzlich wusste ich: Jede Idee, die ich in meinem Kopf habe, kann ich in ein Produkt bringen und ich schaffe es auch mit einem guten Launch Prozess, dass dieses Produkt auch gekauft wird.

Sehr wichtiger Punkt. Du hast gerade beschrieben, was das Wort „productized“ im Kern bedeutet 😊.

Damit kann der Sprung vom Moderatorenwerk zu den Launch Rockstars. Heute steht als Fuß unter Deinen Mails: Launch Rockstars – Online Produkte erfolgreich verkaufen. Und auch dieses Programm läuft gut. Sag uns einmal, wie der Sprung von Jan Doering 2 auf Jan Doering 3 ablief.

Bei dem, was ich im Modertorenwerk aufgebaut habe, wurde mir klar, das ist nicht das Letzte, was ich aufbaue. Ich habe plötzlich nicht mehr viel über Moderation gesprochen, ich habe eigentlich, wenn ich mich mit Leuten getroffen habe, nur noch über Online-Business, Online-Marketing und über Launching gesprochen. Das waren plötzlich meine Themen. Also all das, wo Ihr bei Smart Business Concepts auch darüber sprecht, wie ich als smarter Entrepreneur handele.

Ich habe mich dann mit Leuten connectet, die eben auch solche Dinge machen, weil mich das unglaublich fasziniert hat.

Dann kam der nächste Schrit: Ich habe gesehen, dass Leute eigene Ideen umsetzen, komplett ihr eigenes Ding machen, dass sie voll ihr Leben leben, dass sie wirklich zu 100% das tun, was sie tun. Und dann war mir irgendwann klar: Ich will anderen beibringen wie sowas funktioniert. Und für mich ist der wichtigste Schritt beim Aufbau von einem Online-Business der Launch, dieses erste Mal ein Produkt rausbringen. Wenn das funktioniert, wenn Du das geschafft hast, wenn Du gemerkt hast hey, Leute nehmen ihre Kreditkarte in die Hand und zahlen für etwas, was Du Dir in Deinem Kopf ausgedacht hast, für ein eigenes Produkt, was Du entwickelt hast, dann bist Du einen riesen Schritt weiter.

Und das war dann der Sprung auf die Launch Rockstars und ich glaube, da geht Eure Frage hin, ob ich unbewusst schon beim Moderatorenwerk den Baustein für einen dritten Jan Döring gelegt habe, definitiv ja. Und es kam die Entscheidung: Ich lasse das Moderatorenwerk jetzt passiv weiterlaufen. Das läuft auch nach wie vor. Das Moderatorenwerk hat zufriedene Kunden, ist ein Abo-Modell und ich bekomme jeden Monat mehr oder weniger passiv mein Geld. Ich habe dort jetzt ein Team, was ich aufgebaut habe, so dass es für mich in einer halben Stunde bis Stunde pro Woche letzten Endes machbar ist und es zahlt mir trotzdem komplett meine Miete, meine Rechnung, eigentlich alles.


Die vierte Person des Jan Doering

Aber auch damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende. Gerade entsteht der vierte Jan Doering. Wie kann es dazu, dass Du beim Freiheitsbusiness Paket eingestiegen bist?

Die Launch-Rockstars wurden sehr schnell sehr erfolgreich. Der Podcast Launch like a Rockstar läuft sehr gut. Ich habe auch nochmal viel darüber gelernt, wie man eben noch schneller sich ein noch größeres Online-Business aufbaut. Und es ging beim zweiten mal eben nochmal deutlich besser. Das ist auch das, was Ihr  in Euren Büchern schreibt: das erste Smart Business brauchst Du vielleicht drei Jahre, beim zweiten sind es dann nur noch zwei und dann geht es eben noch schneller.

Jetzt habe ich vor kurzem mit Timo und Sascha vom Online Business Podcast zusammen eine Firma gegründet, wo wir gesagt haben, wir launchen jetzt das Freiheitspaket zusammen. Beim Freiheitspaket setze ich die gesamten Sachen, die ich bei Launch-Rockstars gelernt und angewendet habe, konkret an einem Projekt um, was einmal pro Jahr gelauncht wird. Wenn Du so willst, ist das die Mega-Ergänzung zu den Launch-Rockstars. Das heißt: bei den Launch-Rockstars zeige ich Leuten wie Launching geht und das Freiheitspaket ist das große Arbeitsbeispiel, meine Arbeitsprobe. Ihr nennt das oft Signature-Angebot, wobei es hier noch einmal anders funktioniert.


Die smarte Wende des Jan Doering

Wenn Du jetzt noch einmal zurückblickst in das Jahr 2014. Du sitzt noch einmal als der erste Jan Doering in der Intensivgruppe. Welche Rolle spielte damals die Teilnahme an der Gruppe, dass Du Dich auf Deinen smarten Entrepreneur-Weg gemacht hast?

Wenn ich jetzt nochmal zurückblicke in das Jahr 2014. Welche Rolle spielte damals die Teilnahme an der Gruppe? Die Teilnahme an der Gruppe war definitiv wirklich der Auslöser für mich, dass ich gesagt habe: Ich will jetzt einsteigen in den Bereich Online Business. Dadurch, dass ich bei der Gruppe dabei war, wusste ich, dass ich eben losgehen konnte. Wäre ich da nicht mit dabei gewesen, hätte es zumindest deutlich länger gedauert, bis ich mich wirklich, wirklich auf den Weg gemacht hätte.

Was war für Dich wertvoll an unsere Programm?

Für mich so wertvoll war an dem Programm, dass ich eine Klarheit bekommen habe. Ich hatte danach einen Schritt für Schritt Plan, wo ich genau wusste, was ich wann wo wie umsetzen möchte und ich hatte auch noch so ein bisschen Validierung eben zum einen durch Euer Feedback, zum anderen auch durch die Gruppenmitglieder, dass ich einfach wusste so, das könnte ein Konzept sein, das funktioniert. Weiß man an der Stelle natürlich noch nie, aber ich habe dann eben auch schnell ausprobiert und durch meinen ersten Launch dann schnell validiert und dann mein Proof of concept gehabt. Ihr nennt das ja pilotieren.

Arbeitest Du mit der Produkt-Treppe?

Ja, mal mehr, mals weniger. Beim Moderatorenwerk habe ich jetzt eine Flaggschiff-Strategie, aktuell habe ich dort auf mehr oder weniger ein Produkt umgestellt. Das steht dann auf der Stufe drei. Bei den Launch-Rockstars gibt es mehrere Produkte, die auch aufeinander aufbauen.


Die Learnings des Jan Doering

Gibt es etwas, was Du anderen, die am Anfang ihres smarten Weges stehen, mitgeben würdest?

Das wichtigste scheint mir, dass man bei der Ideenfindung, bei der Konzeptionsphase wirklich genau hinschaut. Das ist ja auch das, was Ihr immer sagt: Was ist Dein Thema? Was interessiert mich denn wirklich, wofür kann ich denn die nächsten zwei-drei Jahre brennen? Viele lassen sich davon abhalten, wenn es das Ganze schon irgendwie gibt und sagen sich: also das ist nicht wirklich sinnvoll, das nochmal rauszubringen.

Da kann ich nur sagen: Das ist ein sehr gutes Zeichen, wenn es das auf dem Markt bereits gibt, dann das heißt, man kann damit auch Erfolg haben. Wenn es das noch gar nicht gibt, ist es vielleicht eher ein schlechtes Zeichen oder könnte ein schlechtes Zeichen sein. Lieber auch in Märkte reingehen, wo es auch schon andere Mitbewerber gibt, und dann einfach mal überlegen, wie schaffe ich es denn selbst da einen guten USP zu finden oder was besonderes, Ihr nennt es den Wow-Faktor.

Und dann danach, wenn das Konzept steht, dann ist es ganz wichtig, sich so schnell wie möglich den Proof-of-Concept zu holen. Rauzubekommen, ob es da im Markt eine Akzeptanz gibt. Sind Interessenten bereit, für Dein Produkt ihre Kreditkarte zu zücken und wirklich dafür zu zahlen.

Jan, das Interview hat mir wirklich Spaß gemacht. Ich verabschiede mich bei dem „vierten“ Jan Doering und bin gespannt, ob es noch einen fünten oder sechsten geben wird.


 

 

 

 

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