Warning

Wann ist wieder alles normal?

Jetzt oder schon etwas später?

Darum geht es in diesem Arikel

  • Wie du mit dem Unsicherheitsjahr 2021 weiter umgehst
  • Warum die Realität ein guter Gradmesser ist
  • Warum du auf Zeit spielen solltest
  • Warum du deine Wackel-Zähne besser jetzt aussortierst
  • Welche beiden Planungs-Optionen du hast
  • Was Pseudo-Smart ist 😉

 


Unser Corona Halbzeit-Report

Vor genau einem Jahr startete bei uns der Ausnahmefall. Mit der Absage unseres Solopreneur Days. Wir haben das Ganze gut abgewettert. Und es läuft bei uns gut.

Aber wie sieht es heute nach 12 Monaten Corona bei dir aus?

  • Wie fühlst du dich?
  • Wie viel Neues hast du gewagt?
  • Wie müde bist du?

Und eine ganz wichtige Frage

  • Ist 2021 für dich das erhoffte Ende der Corona-Zeit?
  • Oder gehst du von einem zweiten Pandemie-Jahr aus?
  • Ist Corona gerade Ende oder Halbzeit?

Viele hoffen natürlich auf „Ende”. Das mit der Hoffnung ist so eine Sache. Entfaltet sich die dritte Welle länger oder kommt es zu einer vierten oder fünften Welle, dann wären wir gerade einmal in der Halbzeit. Das klingt für viele unterträglich. Deswegen beteuern Politiker, dass mit der Menge der georderten Impfstoffe das Problem auf jeden Fall zu beheben sei.

  • Wir wagen keine Prognose
  • Aber wir raten: So oder so spiele jetzt auf Zeit
  • Zeige Konstanz und setze nicht alleine auf Hoffnung
  • Gehe lieber von Halbzeit aus und lasse dich positiv überraschen

In diesem Artikel geht es darum, wie du mit der Corona-Erschöpfung umgehst und an deiner Geschäftskonzept-Wende konsequent dran bleibst.


Schwankende Hoffnung

Viele Selbstständige hatten gehofft, dass durch die Impfungen die Normalität in diesem Jahr schnell zurückkehrt. Mit der Normalität könne man dann wieder das tun, was man früher getan hat. So sind wir zum Beispiel dieses Jahr bei der GSA (German Speakers Association) als Referenten eingeladen. Und diese Conference trägt das bezeichnende Motto „Back to Business“.

  • Aber so einfach „zurück” geht nicht
  • Wir sind von „normal“ weit entfernt
  • Oder anders gesagt: „Normal” hat sich verändert

Drei Planungs-Tipps an dieser Stelle

  1. Akzeptiere die Veränderung des Normalen
  2. Kaue nicht weiter auf wackeligen Zähnen
  3. Entscheide, ob du einen Schwenk machst oder in einer Zwischenzeit bist

Wackel-Zähne

Viele Selbstständige waren vor Corona mit klassischen Produkten unterwegs. Angebote, die wie ein wackeliger Zahn jetzt nicht mehr das halten, was sie einst gebracht haben:

  • Trainings, Seminare, Workshops
  • 1 : 1 Beratung vor Ort
  • Education-Events aller Art

Aber auch klassische Erlebnisanbieter und Kreative haben Angebote verloren:

  • Reisen, Touren, Erlebniswochen
  • Sport-Events, Konzerte
  • 1 : 1 Unterricht, Klassenunterricht

Kommt das irgendwann wieder zurück?

Uns erreichen Fragen wie:

Wann sollte man wieder damit rechnen,
normale Workshops durchführen zu können?

Dahinter steckt der Wunsch „zurück in die Normalität”:

  • Wann werden die Beschränkungen aufgehoben?
  • Kann ich demnächst wieder verlässlich Veranstaltungen anbieten?
  • Ich würde die alten Dinge gerne wieder beginnen

Schaue nach vorne, nicht nach hinten

In welche Richtung schaust du gerade? Nach vorne oder zurück?

Die letzten Monate waren kräfteraubend. Bestimmt. Wer es aber jetzt schafft, mit ruhigem Kopf weiter „die zweite Meile zu gehen” und an seiner Wende zu arbeiten, wird besser aus der Krise herauskommen, als diejenigen, die zu früh entspannen und denen dann die Puste ausgeht.

  • Gehe daher smart mit deinem Kopfkino um
  • Achte auf deine Energie und arbeite konsequent weiter
  • Stelle dich einfach auf eine lange „zweite Meile” ein
  • Du kommst damit weiter, als wenn du auf schnelle Besserung hoffst

Hier unsere zwei Corona-Halbzeit-Tipps


1. Akzeptiere die Realitiät

Vor genau 12 Monaten entschieden wir, unseren Solopreneur Day von Live-Even  in eine Video-Version zu wandeln. Der alte Fachtag (den wir sehr geschätzt haben) wird nicht so schnell wiederkommen. Wir arbeiten heute fast ausschließlich mit interaktiven Online-Gruppen. Der Kolibri-Tag ist die leichtere Online-Version des Solopreneur Days.

  • Hätten wir auf „nomal” gewartet, wären wir nicht weitergekommen
  • Wir stehen jetzt online stärker da als vorher
  • Und natürlich half es, dass wir vorher schon smarte Strukturen hatten
  • Doch bleiben, wie wir waren, das war nicht angesagt

Wichtig

Das Neue geht. Smart geht. Auch andere haben das 2020 erfahren. Es gibt eine neue Realität und die ist an vielen Stellen BESSER.

Ein klassischer Berater zu uns:

Meine Lebensqualität hat sich stark erhöht, meine Kunden erwarten nicht mehr, dass ich ständig angefahren komme.

Das Neue hat Potenzial, wenn du es zulässt.
Akzeptiere daher deine klassischen Verluste und fange spätestens 2021 an:

ANDERS ZU ARBEITEN und ANDERS ZU PLANEN.

Über dieses andere Planen und anders Ziele setzen werden wir in diesem Jahr noch mehr sagen (unter anderem auf dem Kolibri-Tag im Juni).

Erst wenn du die neue Realität akzeptierst, wirst du die Dinge sehen, die gut weiterlaufen oder ganz neu entstanden sind. Zu sagen „Jetzt dauert es nur noch einige wenige Wochen und dann wird wieder alles, wie es war”, ist in unseren Augen nicht smart.

  • Denn das stimmt nicht
  • Die Änderungen sind nicht nur Corona
  • Es verändert sich mehr

2. Zwei grundlegende Verhaltensmuster

Es ist richtig: Die alten Formate werden Stück für Stück zurückkommen. Und es wird einen „Jetzt wollen wir das erst recht wieder haben”-Effekt geben. Überlege aber trotzdem, ob du auf den alten Zähnen weiterkaust.

Grundsätzlich hast du gerade zwei Möglichkeiten:

A – Du bleibst im konsequenten, smarten Schwenk

Du stellst weiterhin deine Dinge konsequent um. Viele klassische Experten sind weiterhin genau jetzt dabei, ihr komplettes Programm auf (fast) 100%-online umzustellen. Mit der Aussicht, das in Zukunft auch so zu belassen.

Hier das Zitat einer smarten Expertin, die bei uns in einer unserer Gruppen war und in diesem Change steht (uns gefällt dabei der Begriff „Pseudo-Smart”):

Ja, ich bin los gegangen und es gibt weiterhin nur einen Weg – vollständiger Wechsel in das Smarte Business. Zunächst bin ich mit meinen Kunden 2020 in digitalere Formen gewechselt, aber dies ist ja nur ein Pseudo-Smart-Business. Aktuell greife ich mein „richtiges“ Smart-Business an und da gibt es noch viel zu tun. 2021 werde ich meine Treppe konsequenter aufbauen und hoffe dann 2022 durchzustarten. Erste eigene Produkte sind mittlerweile schon draußen. Nächste Woche geht mein Podcast an den Start. Ich bin mit der aktuellen Entwicklung zufrieden.

Das ist nicht das Prinzip Hoffnung, sondern das Prinzip „Konsequent die eigene Produkt-Treppe drehen”.

Dabei wirst du bemerken: Ein kompletter Schwenk geht nicht in zwei, drei Wochen. In diesem Fall wurde 2020 erst einmal das Business aufgefangen und dann die Wende eingeleitet, die 2021 bereits zu greifen beginnt. Der eigentliche Roll-Out des neuen smarten Konzeptes ist dann 2022.

  • Ungeduldig?
  • Müsste das nicht schneller gehen?

Sei das nicht. Spiele auf Zeit. Diese Expertin weiß, was sie tut und sie stellt sich der Realität. Lass dir von keinen Rattenfängern erzählen, es ginge alles superschnell und ganz einfach. Deine Option A ist: Die Smartisierung wirklich durchziehen und dir dafür die notwendige Zeit nehmen.

  • Du hörst mit den Dingen auf, die nicht (mehr) sicher sind
  • Du beißt nicht weiter auf den wackeligen Zähnen herum
  • Du baust neue digitale Produkte und Services auf
  • Du wirst smart

B – Du arbeitest mit einer Zwischen-Treppe

Aber der radikale, smarte Schwenk ist nicht die einzige Option.

Ein Teil der alten Formate werden zurückkehren. Spätestens mit der zuverlässigen Verfügbarkeit von Schnelltests werden Kleingruppen in Räumen wieder machbar sein. Wir kennen Trainer, die liebend gerne vor Ort trainieren und educaten. Die nicht alles online wollen. Etc. Willst du einige der alten Sachen zurück:

Dann spielst du auch auf Zeit. Aber anders.

In diesem Fall hast du dein Angebots-Portfolio ZEITWEISE umgestellt und planst bei Abklingen der Pandemie, die „normalen” Anteile wieder hochzufahren. Das Runterfahren haben viele instinktiv 2020 sofort getan. Die kritische Frage ist nur: wann kann ich „klassisch” wieder hochfahren?

Mache daraus jetzt eine Kunst.

  • Agiles denken ist: IMMER bereit zu sein, vor und zurück zu gehen
  • Bedeutet: Plan A in Plan B (und wieder zurück) wandeln zu können
  • Gute Nachricht: Das kannst du mit der Produkt-Treppe® besonders gut

Hier haben wir einen Artikel geschrieben, wie „Zwischen-Treppe” geht.

Fazit Corona-Halbzeit

Gehe von Halbzeit aus, nicht von „es ist schnell vorbei”.

Stelle dich daher so oder so flexibler auf.

Die Normalität ist schwankender geworden. Bewege dich daher weg von einem einzigen Angebot. Hin zu einem flexiblen Portfolio. Hoffe nicht darauf, dass morgen auf einmal wieder Live-Events oder Live-Workshops genauso wie früher funktionieren. Sie werden wiederkommen, ja. Aber bedenke:

Deine Kunden haben sich in den letzten Monaten verändert.

Sie wollen es schneller, direkter UND ONLINE. Ja, sie wollen auch irgendwann wieder normal und „echt”. Aber mache dir nichts vor: Sie sind nicht mehr bereit, dafür all die Umstände in Kauf zu nehmen, die früher normal waren. Warum großes Meeting / Seminar mit stundenlanger Anfahrt, wenn das zügig in 30 min per Video abhandelbar ist?

  • Stelle auf digitale, smarte Produkte um
  • Mache es endlich!
  • Wenn du das nicht alleine tun willst: wir helfen dir

In diesem Sinne wünschen wir dir jetzt den langen Atem. Wir behaupten: Das Jahr 2021 ist der eigentliche Game-Changer. Aber nicht durch Impfstoffe oder durch die Hoffnung „die Normalität” kehrt zurück. Sondern durch DEINE flexible, konsequente Reaktion auf die Realität.

 


Nach dem Sommer die Wende ernst nehmen

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