Von der Freiheit so zu arbeiten, wie Sie es wollen

Vielleicht ist Ihnen schon aufgefallen: Wir verschwinden relativ häufig in kreative Pausen. Hinter unseren Pausen steckt der ausgesprochene Wunsch, die eigene Arbeit frei einzuteilen und selbst zu entscheiden, was wann zu tun ist. Wenn wir über Lebensqualität sprechen, dann ist die Freiheit, seine Arbeit selbst zu gestalten, ganz oben auf unserer Top-Prioritäts-Liste. Auch andere Smartianer und Solopreneure nennen immer wieder ähnliche Punkte.

Die Smarte Wunschliste


  • Endlich ruhige Zeit, das „Eigentliche“ tun zu können
  • Keine Termine, die einen rausreißen
  • Sinnvolle Dinge tun, weg von Stangenarbeit
  • Verdienststränge etablieren, die das ermöglichen
  • Einen eigenen Horizont stecken

 

Unterscheiden Sie Ownership und Tools

Wenn Sie über freie Arbeit nachdenken, um was geht es dabei?


  • Auf wen hören Sie?
  • Wie geht Smart Working?
  • Was müssen Sie zuerst angehen?
  • Steht Ihr Büro und Ihre Tools an erster Stelle?

Und hier wird häufig falsch herum sortiert. Viele Impulse zum Thema „freie Arbeit“ werden von Menschen geschrieben, die einen anderen Horizont haben, als smarte Selbstständige. Daher geht es in diesem Artikel um einen Punkt, der bei smarten Konzepten fundamental ist:

Unterscheiden Sie zwischen Ownership und Tools!

Für echte Freiheit in Ihrer Arbeit brauchen Sie vor allem eines: eine gut laufende smarte Selbstständigkeit. Wir nennen das in diesem Artikel einmal „Ownership“. Sie sind die Inhaberin, der Inhaber Ihrer Firma, Ihrer Produkte, Ihrer Marke, Ihrer Termine etc.

Auf dieser Grundlage bauen alle anderen Bausteine auf. Alles andere ist die Diskussion über Ihre Arbeitsumgebung und Ihre Tools. Wer nur auf der „Tool-Ebene“ argumentiert (Home-Office, Laptop, Internet, Team etc.), trifft den eigentlichen Kern nicht. Genau das passiert aber an vielen Stellen in der öffentlichen Diskussion.

Zwei aktuelle Beispiele, die das verdeutlichen

2019 fing mit einigen Leuchtraketen zur „Arbeitsfreiheit“ an. Da war zum einen im Januar der Vorstoß von Staatssekretär Björn Böhning, ein „Gesetz für das Recht auf Heimarbeit“ zu schaffen. „Gesetz – Recht – Heimarbeit“, das klingt irgendwie nicht nach Freiheit (unsere Meinung zum Begriff „Heimarbeit“ haben wir schon an anderer Stelle formuliert).

Nicht, dass Sie uns missverstehen:

Wenn Angestellte öfters von zu Hause arbeiten dürfen, ist das ein Fortschritt (wir sind Home-Office Fans). Uns freut, dass im Arbeitsministerium ankommt, dass die Zukunft vermehrt in den „freieren“ Formen der Arbeit liegt. Aber für uns Smartianer bringt dieses Gesetz nichts Neues, da wir ja ohnehin als Selbstständige selbst bestimmen, wo wir arbeiten. Hier geht es um eine andere Form von Freiheit. Smarte Freiheiten sind anders definiert.

Markantes Titelbild

Eine ähnliche Leuchtrakete war eine Titelstory des Spiegels, mit der dieser das Jahr 2019 einläutete. Gleich die zweite Ausgabe (Spiegel Nr. 2 / 2019) hatte als groß aufgemachte Titelstory das Thema „Arbeitsfreiheit“. Das Titelbild zeigte einen Mann, der frei schwebend, in einem Ski-Sessel-Lift, in voller Skimontur, die Skier an den Füßen – mit seinem aufgeklappten Laptop im Schoß arbeitet. Er nutzt quasi die kurze Pause zwischen zwei Abfahrten, um schnell noch einmal seine Projekte zu checken. Gelungen provokativ, aber nicht gerade gemütlich. Das sah spannend aus und wir kauften die Ausgabe spontan.

Ein Artikel mit Tipps zur freien Arbeitskultur?

Eine Titelstory des größten Nachrichtenmagazines in Deutschland zum Thema „Arbeiten wie man will“. Wir waren gespannt und lasen den dazugehörigen Artikel (Seite 10 von Ann-Kathrin Nezik).

Schnell wurde klar, dass es eher um eine Bestandsaufnahme der Bürowelt von Konzernen und deutschen Mittelständlern geht. Also die Frage, wie Angestellte mit neuen Arbeitsformen klarkommen. Die ersten Beispiele stammten dann auch von Bosch, Siemens und Otto, garniert mit Fotos von neuen Coworking-Büros. Was erleben Angestellte bei der Arbeit?

Das ist aber nicht der Horizont eines Smart Workers, dem seine eigene Firma gehört.

Wir machen das an einem Detail fest:

In einer Info-Grafik (es ging um Zufriedenheit im Büro) stand als zweitwichtigster Punkt „gute Akustik“. Als wir das sahen, mussten wir lächeln. Akustik ist nur dann ein Problem, wenn Sie in einem Hühnerstall leben. In unserem Home-Office haben wir keine Akustikprobleme, denn da arbeiten wir in Ruhe zu zweit alleine 😉 Zur Klarheit: Wir finden es gut, dass große Büros heute anders gestaltet werden. Aber: Das ist die Tool-Ebene in Konzernen, nicht die Freiheit eines Owners. Es folgten im Artikel zwar noch das Portrait eines Vorzeigecafés für Smartworker und Querverweise auf Coworking, aber der Artikel diskutierte vor allem, welche neue Methoden für Angestellte sinnvoll sind.

Das Steuerrad der Zukunft

Wenn es um „selbstbestimmte Arbeit“ geht, geht es in Deutschland fast immer um die Sichtweise von Menschen, die im Kern nicht frei arbeiten, weil sie keine Selbstständigen sind. Ihnen fehlt die Ownership. Das führt dazu, dass die Diskussion sich dann auf eine klassische Umgebung beschränkt. Das hilft Ihnen aber nicht weiter und überbetont die Bedeutung von Bürogestaltung oder anderer Neben-Faktoren. Damit Ihnen das nicht passiert, zeigten wir in unserem ersten Buch das „Steuerrad der Zukunft“.

Das Steuerrad der Zukunft zeigt ähnliche Themen, wie sie im Spiegel-Artikel besprochen werden. Aber der Blickwinkel ist anders. Es ist das Steuerrad eines Smarten Business Inhabers. Wer als Frau oder Mann hinter diesem Steuerrad steht, kann sein Schiff anders steuern. Deswegen steht ganz oben das Stichwort „Inhaber_in“. Die Stichworte „Zeit, Office und Komponenten (die Tools)“ kommen erst später.

Gehen Sie eine Ebene höher

Beim Thema „Arbeitsfreiheit“ raten wir zunächst die folgenden Punkte durchzubuchstabieren:


  • Sind Sie Inhaber_in?
  • Gehört Ihnen die Marke Ihrer Angebote?
  • Sind Sie liquide?
  • Können Ihre Kunden Sie steuern?
  • Kann Ihr Team Sie steuern?

Danach kommen Punkte wie Arbeitsumgebung (Büro) und Komponenten (Tools). Dies sind Werkzeuge, um Ihre Ziele zu erreichen. Uns sind „gute Tools“ und Methoden wichtig, aber dort würden wir bei einem Smart Business Concept nicht starten.

Ein Smart Business Concept startet bei der Ownership.

Bin ich die Inhaberin / der Inhaber? Kann ich steuern? Die Inhaberschaft muss von Anfang an klar sein. Auch die Marke und die Finanzen sind zentral. Geht es um die Freiheit der eigenen Arbeit, starten Sie bei Ihrer Ownership. Alle Tätigkeiten, die Ihnen das Eigentum Ihrer Firma erhalten, haben Vorrang. Dann erst kommen die perfekten Tools.

Drei Fragen scheinen uns dabei besonders wichtig:


1 – Wie können Sie selbst bestimmen, WAS Sie arbeiten?

Die Antwort: Indem Sie eigene Produkte, Services oder Inhalte schaffen. Sind Sie Owner Ihrer Produkte, können Sie auch über Stil, Ort und Stunde entscheiden. Für Expertenmodelle geht es hier auch um Themenklarheit: Indem Sie selbst die Hoheit über Ihr Thema bekommen und so gut sind, dass Sie ein Stück vor dem Feld laufen.

Folglich

  • Denken Sie als Owner
  • Wann gehört Ihnen Ihr Arbeitsfeld?
  • Wie drehen Sie die Qualität der Arbeit?
  • Wann können Sie bestimmen, WAS Sie tun?
  • Haben Sie Ihr Steuerrad der Zukunft in der Hand?
  • Wie sieht es mit der Marke, den Finanzen etc. aus.

2 – Wann können Sie selbst bestimmen, welche TERMINE Sie annehmen?

Zeitsouveränität tritt ein, wenn Ihr Einkommen aus eigenen Angeboten und Produkten so stark ist, dass keine fremdgesteuerte Arbeit nötig ist. Zeitsouveränität wächst aus Inhaltssouveränität und aus Ownership von Einnahmesträngen, denen nicht bereits nach drei Tagen die Luft ausgeht. Dann können Sie z.B. Kunden-Anfragen, die nicht in Ihr Konzept passen an andere verweisen, am „Eigentlichen“ arbeiten und Ihren Rhythmus selbst bestimmen.

Folglich

  • Reduzieren Sie fremdgesteuerte Termine
  • Schützen Sie „Eigenarbeits-Zeiten“
  • Messen Sie nicht nur Einkommen
  • Messen Sie auch die Frequenz von Telefonaten, E-Mails etc.
  • Wie viel „Störer“ stören Sie?

3 – Wie können Sie Ihre eigene Ordnung und „Ihren Ort“ schaffen?

Steht Ihre unternehmerische Freiheit, können Sie dann auch Ihre Umgebung gestalten.

Seit einiger Zeit machen wir uns zum Beispiel einen Sport daraus, uns die Home-Offices anderer Smartianer anzusehen. Wie und wo arbeiten smarte Arbeiter_innen? Unser bisheriges Ergebnis: Jedes Smart Office ist anders. Das ist das Kennzeichen für Freiheit. Wenn der eine gerne bei Sonne in seinem Gartenhaus sitzt, braucht die andere drei bewegliche Flipp-Charts mit Stehtisch in einem Industrie-Loft. Dafür gibt es keine Formel.

  • Fangen Sie an, eigene Ordnungen zu definieren
  • Was sind die Umgebungen, in denen Sie besser funktionieren?
  • Was brauchen Sie für Ihre Produktivität?

Das Setting, Ihre Umgebung, hängt wortwörtlich von Ihrer Ordnung ab. Die eigene Ordnung gibt eine starke Kraft. Wir hatten Anfang 2018 geschrieben, wie wir aus unserem langjährigen Tritt kamen, weil Hausumbau + ein Todesfall + andere Dinge unser eigenes Setting total zerlegten. In solchen Momenten spüren Sie deutlich: Die Kraft der eigenen Freiheit entfaltet sich in der Ordnung, die Sie selbst bestimmen können … und fällt, wenn diese Ordnung in die Brüche geht.

Ordnungen sind Räume, die offene Türen haben

Dieser Artikel war etwas länger. Aber es war uns wichtig, Ihnen noch einmal das Steuerrad der Zukunft vor Augen zu führen. Wenn Sie Ihre Freiheit wirklich in der Hand haben, können Sie dann auch spontan sein.

Freiheit besteht für uns dann auch darin, die bewusst gebaute eigene Ordnung gezielt verlassen zu können. Viele unserer Bekannten tun dies mit System oder auf einen Impuls hin. Einer unserer Freunde hat sich über die Jahreswende spontan auf eine schöne Insel in ein Hotel zurückgezogen, um in neun Tagen sein neues Buch zu schreiben. Spannend an diesem Beispiel: Er hat ein tolles Home-Office. Aber in diesem Fall war das Hotel der bessere Ort. Er suchte einen freien Arbeitsort. Allerdings mit einem soliden Schreibtisch und einem ruhigen Raum und nicht frei schwingend in einer Ski-Gondel.

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