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Über Lieblings-Ideen und das Warum hinter einer Idee

 

Teil 2 – Interview mit Toby Ruckert über Lieblings-Ideen

Toby, Du hast eine ganze Reihe von Ideen umgesetzt. Nicht nur Unified Inbox. Mir ist aufgefallen, dass sich durch Deine Ideen indirekt das Thema Work-Life-Balance zieht. Man muss allerdings sehr genau hinsehen, um das zu erkennen.

 

Auf wie viele Ideen kommst Du bisher und was ist davon Deine „Lieblings-Idee“?

 

Puh, das ist schwierig.

Nach wie vor liebe ich Viva-Lite (das beste Licht am Arbeitsplatz, das man sich vorstellen kann, besser als jede Tasse Kaffee!), denn dass eine so simple Sache wie „Lampen tauschen“ ein so viel besseres Leben ermöglichen kann, ist einfach toll.

Dazu kommt, dass fast jeder Mehrfachunternehmer immer eine Zuneigung für seine erste Unternehmung hat. Eine besondere Leidenschaft empfinde ich auch für den Wellness-Shop, denn damit konnten wir schon viele Menschen weltweit zusammenbringen und helfen, die eine natürliche Lösung für diverse Gesundheitsprobleme suchten.

Wenn Unified Inbox allerdings so wird, wie ich mir das vorstelle, dann ist dies schon eine ganz besondere Idee, die – ohne, dass wir es merken – zwangsläufig zu einer besseren Work Life Balance beitragen wird.

 

Ab wann wird es zu viel?
Wie viele Ideen traust Du Dir parallel zu?

 

Ich habe noch viele Ideen, aber ich habe auch gelernt, dass man nicht zu viel auf einmal machen darf, sonst macht man nichts richtig. Eine Lieblings-Idee habe ich aber nicht, das wäre den anderen Ideen gegenüber nicht fair.

Ich glaube aber, dass es an Ideen, die richtig große Probleme lösen, fehlt.

Wenn ich schon das enorme Risiko eines Start-ups eingehe, warum dann nicht gleich mit einer richtig großen Vision? Etwas, das so aussieht wie wenn es fast unmöglich ist?

Es ist doch ohnehin so: jeder Start-up wird immer als großes Risiko angesehen, ob ein Problem, das gelöst werden soll, dabei groß oder klein ist, ändert zunächst nichts an den Chancen zum Erfolg, denn auch scheinbar „kleine“ Ideen entwickeln sich im Laufe der Zeit zwangsläufig zu komplexeren Gebilden.

Den Anspruch, den ich als Unternehmer bei Entwicklung einer Idee an mich stellen möchte, ist die Frage des „Warum“ zu jeder Idee ausführlich zu beantworten, bevor es zu einem Start-up wird, d.h. lohnt sich der Funken wirklich, um gleich ein ganzes Feuer zu entfachen und andere mitzureißen?

Denn Feuer braucht Brennholz (Energie), und das ist irgendwann alle.

 

Toby Ruckert

viva-lite.com
unifiedinbox.com

In der nächsten Folge fragen wir Toby Ruckert, ob es leichter ist, im Ausland eine Idee zu starten, und wie die Balance zwischen global und local ist.

 

 

Die anderen Teile des Interviews

Teil 1 des Interviews – Warum Balance so wichtig ist und wie man Anti-Balance-Fallen umgeht

Teil 3 des Interviews – Wie ist die Balance zwischen global und local?

Teil 4 des Interviews – Wie ist die Balance zwischen klein und groß

Teil 5 des Interviews – Was ist die richtige Balance zwischen Arbeit und Auszeit?

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