Die Roadmap für Ihr Smart Business Concept

Es ist immer wieder faszinierend, wie Smarte Entrepreneure ihren Weg finden. Wie immer im Leben ist nicht alles gradlinig und jeder hat eigene Herausforderungen. Und doch: Es gibt Phasen, die sich immer wieder zeigen. Es gibt eine Roadmap, wie Sie smarter werden. Hier die Kurzversion in 4 Phasen.

Der Weg zu Ihrem Smart Business Concept

Phase 01 – Klarheit bekommen

Die meisten werden nicht smart, weil sie sich nicht festlegen. Ihnen fehlt die Klarheit im Kopf oder sie nehmen sich nicht die Zeit, die Dinge zu ordnen. Wer seine bestehende Selbstständigkeit smart umbauen möchte oder auch ganz neu startet, braucht eine Idee, wohin die Reise geht. Ein Motivator könnte sein, weniger arbeiten zu wollen. Das ist ein gutes Motiv, es ist aber noch keine Klarheit. Das richtige grundlegende Zielbild zu bekommen ist ein wesentlicher Punkt, um sich in Bewegung zu setzen.

Unser erster Rat: Nehmen Sie sich die Zeit zur Klärung. Das lohnt sich.

Zwei grundlegende Fragen helfen bei der Orientierung:

A – Haben Sie Ihr Thema?

Ein smartes Geschäftskonzept wird von einem Thema getrieben. Beginnen Sie beim Thema und schludern Sie hier nicht. Ein paar schnelle Gedanken reichen nicht aus. An Ideen, was Sie tun könnten, wird es nicht mangeln. Sie werden schnell merken: Fast jeden Tag kommen neue Ideen. Damit Sie nicht in einem Meer von Möglichkeiten untergehen und Sie von Ihren willkürlichen Ideen zu einem echten Konzept kommen, empfehlen wir zwei Dinge:

Werden Sie sich klar, was für ein Solopreneur-Typ Sie sein wollen. Es ist ein großer Unterschied, ob Sie sich als Experte, Händler oder mit einem Service etablieren etc. Nicht jedes Thema geht in jedem Geschäftsfeld. Legen Sie also zunächst grob Ihren Solopreneur-Typ fest und suchen Sie dann das für Sie dazu passende Thema. Das bedeutet bei vielen: Sie hören auf, für jeden alles sein zu wollen.

Diese Themensicherheit ist ein wesentlicher Boden für trittsichere Geschäftkonzepte. Haben Sie Ihr Thema, sind Sie einen Riesenschritt vorangekommen. Von diesem ausgehend können Sie gezielt Ideen listen. Ihre Ideen werden realistischer und konzeptionell erwachsen. Sind Sie hier noch unsicher: in unserem Buch „Die Zeit der Smarten Experten“ zeigen wir, wie Sie sich an Ihr Thema heranarbeiten.

B – Haben Sie smarte Angebotsformate?

Es kann sein, dass Sie Ihr Thema gar nicht suchen müssen. Viele Selbstständige fühlen sich in ihrem Thema nach wie vor zu Hause. Dann müssen Sie dieses nicht ändern. Dann gilt es, das alte Thema in neue Angebote zu gießen.

Nehmen wir noch einmal den Motivator „weniger als bisher arbeiten“. Das geht nur, wenn Sie Ihre Arbeit besser organisieren oder pro verkaufter Einheit mehr verdienen. Smart zu arbeiten gelingt, wenn Sie Produkte (Angebotsformate) entwickeln, die Sie zum Beispiel nicht mehr dazu zwingen, ständig Termine mit Kunden wahrzunehmen. Wir nennen das die „Umkehrung der Auftragsrichtung“. Nicht mehr der Kunde bestimmt, wann Sie zu liefern haben, sondern Sie entwickeln Angebote, die der Kunde zu Ihren Konditionen annehmen kann.

Natürlich kann es sein, dass Sie smarte Produkte und klassische Angebote mischen. Bleiben Sie aber rein klassisch aufgestellt, wird sich in der Regel das Arbeitspensum nicht kürzen. Es hilft nichts, umdenken ist angesagt. Die erste Phase schließen Sie, wenn Sie mit Ihrem neuen (alten) Thema rund sind und Ihre smarten Angebots-Formate benennen können. Sie haben ein klares Bild, nun geht es an die Umsetzung.

Phase 02 – Struktur schaffen, was sind Ihre Produkte?

Produkt-Treppe Smart Business Concepts

Hat man seine innere Klarheit, ist ein häufiges Phänomen, dass man ab dann viele Ideen hat, wie man zu seinem Ziel kommt. Hier gilt es, sich nicht zu überschlagen. Eile mit Weile ist angesagt. Wer alles auf einmal will, verstolpert sich. Um das erste Angebot gezielt zu setzen und zu testen, raten wir zur Arbeit mit der Produkt-Treppe®. Nutzen Sie dieses Werkzeug, um strategisch festzulegen:

• wohin Sie mit Ihrem Geschäftskonzept wollen
• was das passende erste Produkt(-Sortiment) ist
• was die Folge-Angebote sind

Die Produkt-Treppe® ist hier das Mittel der Wahl, Ordnung in Ihr Konzept zu bekommen. Ohne eine Struktur zu handeln, führt in der Regel in eine Verzettelung. Sie sind mit der Erstellung des einen Angebotes noch nicht fertig und beginnen schon parallel, etwas Neues auszugraben. Vermeiden Sie das. Konzentrieren Sie sich und arbeiten Sie nach „Fahrplan“. Ist Phase 1 mehr eine Selbstfindung, „was will ich“ (und oft ein Aufräumen) ist die Phase 2 strategischer Natur. Sie erarbeiten sich Ihren Fahrplan. Diese Phase schließen Sie, wenn Sie Ihre Produkt-Treppe stehen haben.

Phase 03 – Das erste Produkt zügig launchen


Sie wollen etwas neu tun und damit smarter Geld verdienen. Auf Ihrem Fahrplan ist Ihr erstes Produkt eine sehr wichtige Station. Es ist ein wichtiger Test, ob Ihre Gedanken richtig waren und das smarte Konzept ins Rollen kommt. Beim gezeigten Beispiel ist das erste Produkt auf der Tragschicht auf Stufe 03. Oft ist das erste Produkt aber zunächst ein Reichweitenprodukt auf der 01 oder der 02.

Ist dieses Angebot zu mau und windschief zusammengenagelt, greift es nicht und Ihr erster Schritt in die Öffentlichkeit geht ins Leere. Das demotiviert. Also ist man versucht, so lange wie möglich daran zu arbeiten. Dabei fallen Sie von der anderen Seite des Pferdes: Sie verschleißen Ihre gesamte Energie in einem zu aufwendigen Erstellungs-Prozess und Ihnen geht die Luft aus.

Unser Tipp: Überfrachten Sie das erste Produkt nicht. Das ist wie ein Essen, dass Sie „verkocht“ haben. Behalten Sie das Gespür für das gesunde Mittelmaß.

• Entwerfen Sie ein gutes erstes starkes Produkt
• Achten Sie darauf, dass es einfach bleibt
• Faustformel: Zügig in den Markt
• Sagen wir einmal: 3 bis max. 6 Monate für den ersten Launch

Wir wissen, dass es dann doch oft etwas länger dauert. Dann ist das so. Ziehen Sie Phase 3 aber nicht unnötig in die Länge. Denn erst, wenn Ihr Produkt draußen ist, werden Sie sehen, was passiert und ob sich durch das neue Angebot eine neue Leichtigkeit einstellt.

Phase 04 – Mit Augenmaß die Produkt-Treppe® ausbauen

Steht Ihr erstes Produkt und verkauft sich dieses, haben Sie einen großen Teil der Anfangs-Arbeit geschafft. Gratulation. In der Regel bringt das erste Angebot aber noch nicht sofort einen Vollerwerb. Auch stellt sich nicht sofort eine stressfreie Zeit ein. Anfangsfehler wollen ausgemerzt werden, Ihre alten Kunden möchten parallel bedient werden (bei klassischen Selbstständigen) und auch sonst kommen immer irgendwelche Dinge dazwischen.

Nun greift Ihre Vorarbeit mit der Produkt-Treppe. Sie wissen, was Sie an weiteren Angeboten brauchen, damit sich der Umsatz Stück für Stück aufbaut. Sie haben den Überblick. Also:

Bleiben Sie jetzt dran und knicken Sie nicht ein!

Viele Konzepte werden nach den ersten drei Phasen abgebrochen. Weil den Business Ownern die Geduld, die Finanzen oder die Lust ausgeht. Sie erwarten zu viel vom ersten Produkt und sind dann enttäuscht, wenn es sie nicht sofort ins Schlaraffenland bringt.

Damit das nicht passiert, ist Phase 1 so wichtig: Konzipieren Sie etwas, das Sie zieht, ein Thema, das Sie wirklich interessiert – auch durch die Durststrecken. Auch Phase 2 ist jetzt wichtig: Sie haben vorausgeplant und Ihre Ressourcen so eingeteilt, dass Sie auch einen Einnahme-Einbruch und erste Rückschläge überwintern können. Deshalb raten wir immer dazu, bei den Ausgaben nicht gleich in die Vollen zu gehen. Halten Sie sich bei den Ausgaben bedeckt und achten Sie auf Ihre Rücklagen.

Wenn Sie diese vier grundlegenden Phasen vor Augen haben, werden Sie weiter kommen, als wenn Sie Hals- über Kopf eine erste Idee auf den Markt werfen. Wir entdecken zunehmend die Bedeutung, Phasen zu kennen und sie zu gestalten. Gerade in digitalen Zeiten hilft dies, eine Reihe von Umwegen zu sparen. Das ist der Grund, warum wir in unserem neuen Buch diesem Thema einen besonderen Augenmerk widmen.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Ankommen in Phase 4. Ab dort beginnt es Spaß zu machen. Nein, das stimmt so nicht: Es beginnt schon vorher Spaß zu machen. Wir erleben, dass schon in Phase 1 (beim Aufräumen) neue Energien entstehen und in Phase 2 und 3 die Lust am Gestalten die Oberhand gewinnt. Von daher macht der gesamte Weg Freude. Die Entlastungs-Momente stellen sich aber vor allem in Phase 4 ein. Von daher gilt es: So arbeiten, dass Sie dort ankommen.

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Daniel

Gibt es ein kurzes Blueprint, dass die Vier Phasen komprimiert darstellt, um jeden Tag sich diese erneut vor Augen führen zu können?

Smart Business Concepts

Für diese Aufzählung noch nicht. Aber das ist eine gute Idee, danke Daniel. Im Buch „Business Modell Produkt Treppe“ ist ein detaillierter Ablauf mit den Konzeptphasen.