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Selbstständig machen

 

Smart Business Ratgeber
Selbstständig machen mit einem kompakten Geschäftsmodell
Selbstständigkeit: Warum es sich lohnt – und wie Du es smart angehst
Sich selbstständig machen funktioniert. Das sagen wir, weil wir es selbst erlebt haben – und weil wir Viele begleitet haben, die diesen Schritt gegangen sind.

Doch es ist kein Selbstläufer und braucht Vorbereitung. Das aber gleich vorweg: Die meisten smarten Konzepte brauchen – entgegen landläufiger Meinung – am Start keinen Businessplan. Da gibt es Alternativen.

Worum Du Dich zuerst kümmern solltest:

  • Dein Kopfkino und Deine taktischen Entscheidungen
  • Und da können wir Dir mit einer Landkarte helfen

In diesem Artikel geht es um:

  • Warum es sich heute mehr denn je lohnt, sich selbstständig zu machen
  • Welche inneren Gründe Dich tragen – und welche nicht
  • Wie Du Dich optimal auf Deine Selbstständigkeit vorbereitest
  • Was beim Selbstständig machen vor allem zählt
  • Die Think-Smart-Map als kostenloser Download

Autor: Ehrenfried Conta Gromberg

Selbstständig sein ist machbar

Warum es sich heute mehr denn je lohnt, sich selbstständig zu machen

Die Bedingungen für eine Selbstständigkeit waren selten so gut wie heute. Das klingt vielleicht für Dich überraschend (denn die Stimmung um Dich herum mag anders sein) – aber es stimmt.

Wer sich heute selbstständig machen will, hat Hilfen, die es früher nicht gab:


• Es gibt immer mehr Business-Tools

Diese übernehmen Aufgaben, für die früher ganze Büros nötig gewesen wäre. Plattformen ermöglichen es, präsent zu sein, ohne eigene Infrastruktur aufzubauen. Du kannst Kunden begleiten – gleich, wo Du wohnst. Du musst nicht alles digital machen, aber Du kannst. Das ist eine große Freiheit.


• Es gibt Mentoren

Das hört sich komisch an. Aber als wir uns vor vielen Jahren selbstständig machten, gab es in Deutschland niemanden, der zur Seite ging. Du warst auf Dich alleine gestellt. Das ist mit ein Grund, warum wir heute ein Mentoring-Programm haben. Heute kannst Du Sparring bekommen. Bei uns oder bei anderen.


• Es gibt Bedarf

Schaue Dich um. Fast überall liegt Arbeit herum, sind Dinge im Umbruch. Es wird Orientierung und Hilfe gebraucht. Und andere Wünsche gibt es endlos. Das bedeutet nicht, dass für alles bezahlt wird. Aber wir helfen Dir, eine Positionierung zu finden, in der sich Bedarf und Zahlungsbereitschaft treffen.


• Du kannst ohne Fremdkapital starten

Viele smarte Geschäftskonzepte sind mit schlanken Kosten aufbaubar. Es ist immer mit Arbeit verbunden und Du musst Hartnäckigkeit mitbringen. Doch es ist möglich.


Wohin geht die Reise?

Die meisten Selbstständigkeiten sind Solo-Gründungen

Um gut auf den Füßen zu landen, braucht es einen Plan, eine Idee, wohin es geht.


Wir haben Dir eine Landkarte erstellt, auf der die wichtigsten 25 smarten Geschäftsmodell-Muster eingezeichnet sind.

Selbstständig machen. Mehr Klarheit mit Geschaeftsmodell-Map.


Wenn Du diese Map nutzt, dann hilft sie Dir bei einer zentralen Entscheidung:

Wie groß ist das, was Du Dir vornimmst?

Wie wäre es, wenn Du Dir etwas kompaktes, gut steuerbares vorstellst.

Du bist die Inhaberin, der Inhaber. Dazu einige verlässliche Kontakte im Netzwerk, ein richtig gut aufgräumtes Angebot (Produkte) und das in Kombination mit einigen leicht zu bedienenden Tools: ein leichtes Setup, mit dem Du aber viel erreichen kannst.

Ist das denn schon eine Firma?

Ja natürlich.
Damit es sich leichter anhört, haben wir es „smartes Konzept“ genannt.

Oft herrscht das Bild vor, dass nur große Unternehmen die Wirtschaft beherrschen. Das ist falsch. Der Trend zur Soloselbstständigkeit ist in Deutschland ungebrochen und der Anteil der digitalen Geschäftsmodelle nimmt darin weiter zu. Natürlich wirst Du die großen Firmen alleine nicht überholen. Aber darum geht es nicht.

Die Zahlen der KfW sind eindeutig:

Der überwiegende Teil der Starts in Deutschland sind keine großen Startups oder Betriebe. Die meisten Selbstständigen haben keine Angestellten, holen sich keinen Bankkredit und schreiben keinen Businessplan der alten Schule.

Du kannst Dich selbstständig machen – kompakt und schlank

Wir machen Dir Mut, in diesen Trend hineinzugehen:

Baue Dir eine kompakte, smarte Selbstständigkeit.
Dafür brauchst Du ein reduziertes Geschäftsmodell.

  • Ist Selbstständigkeit wirklich so einfach?
  • Nein, natürlich nicht.

Gute verfügbare Technik und Mentoren allein machen noch keine Selbstständigkeit. Reduktion alleine ist noch keine Qualität (nimmst Du alles weg, ist am Ende nichts mehr da). Außerdem gibt es einige Branchen, da würden wir nichts mehr gründen.

Es ist eine gute Zeit für Dein eigenes Business, aber die Szene der Geschäftskonzepte ist anspruchsvoller geworden. Gerade der am schnellsten wachsende Bereich, der Sektor der smarten Experten, fächert sich immer weiter auf. Heute geht es Zum Beispiel nicht um „Beratung“, sondern um viele Wege, wie Du als Beraterin unterwegs sein kannst.

Anders gesagt:

  • Deine Selbstständigkeit ist möglich
  • Sie ist aber Denksport
  • Sie will individuell konfiguriert werden

Du brauchst

  • Ein klares Angebot
  • Eine gute, souveräne Positionierung
  • Ein funktionierendes technisches System
  • Eine Vorgehensweise im Marketing
  • Eine praktikables Controlling
  • Und die Bereitschaft, Dich immer wieder neu auszurichten

Das ist hochindividuell und doch gibt es Muster. Die wir uns seit Jahren ansehen und für Dich aufgearbeitet haben. Wir können Dir eine Landkarte geben, die Dich schneller durch das Gelände führt.

Also lass uns das planen und dann rangehen

Wir sind Fans von sehr guter Struktur: Wer heute gut vorbereitet in die Selbstständigkeit geht, hat echte Chancen auf ein selbstbestimmtes, erfülltes und wirtschaftlich tragfähiges Leben. Der Trick ist in unseren Augen die Kombination aus einer sehr guten Planung und einem flexiblen Mindset (denn es wird immer noch etwas anders kommen, als Du dachtest).

Selbstständig machen – Dein Herz-Kompass

Selbstständig machen. Herz-Kompass. Herz mit Ziel.

Höre auf Deine innere Stimme: Was treibt Dich wirklich an?

Denkst Du über Gründung nach, wirst Du von Standard-Leitfäden von IHKs, Kammern, Wirtschaftsförderungen und Banken überschüttet. Bevor Du aber über Rechtsform, Businessplan oder gar Finanzierung nachdenkst, lohnt sich eine andere Frage:

Warum willst Du Dich eigentlich selbstständig machen?

Der Grund, aus dem Du startest, entscheidet oft darüber, ob Du in schwierigen Phasen weitermachst – oder aufgibst. Daher schaue dort zuerst hin.

Wir haben im Mentoring sechs Gründe beobachtet:


1. Du magst Deinen bisherigen Platz nicht mehr

Viele, die zu uns kommen, haben einen Anlass: Sie wollen weg. Aus einem Unternehmen, das nicht mehr zu ihnen passt. Oft aus einer Rolle, die einengt. Das ist ein legitimer Grund. Er trägt dann weit, wenn Du auch weißt, wohin Du willst. Du kannst bei uns einmal Selbstständigkeit „auf dem Trockenen“ durchspielen und dann gezielt sagen: Das ist Deine Zukunft oder nicht. Selbstständigkeit ist eine echte Alternative, wenn der Platz an anderer Stelle für Dich zu klein geworden ist.


2. Du brauchst einen neuen Platz

Vielleicht musst Du weg. Du spürst: In meiner Branche läuft es nicht mehr so wie früher. Dann warte nicht, bis andere für Dich handeln. Erkunde frühzeitig einen Plan B. Selbstständigkeit ist machbar, aber nicht in 24 h von heute auf morgen. Lass uns sehen, ob das eigene Business für Dich der bessere Weg ist.


3. Du möchtest mehr Geld verdienen

Ein berechtigter Grund. Und als Selbstständiger wirst Du einiges Geld bewegen. Aber verwechsele Umsatz nicht mit dem, was am Ende in den Händen bleibt. Daher sagen wir: Ja, Du kannst selbständig Geld verdienen. Aber Controlling ist angesagt. Kalkulieren ist gar nicht so schwer.


4. Du willst es wissen

Du siehst die Möglichkeiten, die neue Technik bietet. Du bist neugierig. Du fragst Dich: Was wäre, wenn ich das ausprobiere? Das ist ein Antrieb, der uns gefällt. Wenn Du das jetzt noch mit einem konkreten Angebot verbindest: So wurden schon die besten Geschäftskonzepte geschmiedet.


5. Du möchtest Dein Leben aktiv gestalten

Du willst nicht nach den Spielregeln anderer leben. Du willst entscheiden, was Du wie tust – und dafür die Verantwortung übernehmen. Das geht und ist kein romantisches Bild. Es ist eine Haltung, die wir ermutigen. Raus aus der Vollkasko-Denke (der Staat versorgt Dich), hin zur eigenen Freiheit.


6. Du willst selbstwirksam sein

Das ist einer der tragfähigsten Gründe. Du willst selbst gestalten, sehen, wie etwas entsteht. Psychologen nennen das Selbstwirksamkeit. Wir nennen es: Selbstständigkeit. Wenn Du diesen Antrieb in Dir trägst, findest Du auch in schwierigen Phasen Deinen Weg.


Frage Dich:

  • Welcher dieser Gründe trifft auf Dich zu?
  • Und trägt Dich das auch dann, wenn es mal nicht so läuft?
Eine kleine Geschichte

Keine Rückmeldung, ob es Sinn ergibt

Wir sind der Meinung: Selbstwirksamkeit ist der eigentliche, tiefliegende Grund, der Dich über Jahre in der Selbstständigkeit zufrieden macht. Die anderen Gründe kommen dann noch dazu.

Damit Du verstehst, was wir meinen, eine kleine Geschichte.

Wir saßen vor kurzem mit dem Abteilungsleiter einer namhaften deutschen Firma zusammen. Es war einer dieser Momente, wo man wirklich ehrlich wird.

Er sagte:

„Mein ganzer Tag besteht aus Besprechungen und Meetings. Es gibt keine halbe Stunde an einem Arbeitstag, die nicht von Termine belegt ist. Am Vormittag erledige ich vorweg die wichtigsten E-Mails und abends schreibe ich selbst welche, die andere dann am nächsten Vormittag bekommen.

Was mich immer mehr daran stört:

Ich erhalte keine Rückmeldung, ob das, was ich tue, einen Sinn ergibt. Nicht einmal, ob es andere voranbringt. Nur ganz selten sehe ich: Da war eine Entscheidung richtig. Fast immer arbeite ich in ein Nichts hinein. Ich habe einen Wunsch nach einem überschaubaren Feld, in dem ich sehen kann, was ich tue.“

Das aus dem Munde eines Mannes, der gut bezahlt wird und in dem Bereich tätig ist, in dem ein Teil seiner Passion liegt. Er ist gut in dem, was er tut. Aber es fehlt die Selbstwirksamkeit.

Das kannst Du in Deiner eigenen Firma sofort ändern.

Möchtest Du Dein Leben professionell selbst gestalten?

Hier ein paar Tipps, wie Du gut reinkommst

Was Du beim Selbstständig machen wirklich wissen musst

Was sind die ersten Schritte in die Selbstständigkeit?

Der erste Schritt ist nicht der Businessplan. Und auch nicht die Wahl der Rechtsform.

Der erste Schritt ist Klarheit über Dich selbst:

  • Was kannst Du?
  • Was willst Du?
  • Für wen willst Du es tun?

Wir nennen das den biografischen Ansatz. Dein Business muss zu Deiner Person passen – nicht umgekehrt. Wenn Du nur vom Markt her denkst, greifst Du zu kurz.

Danach kommt das konkrete Angebot. Wir nennen das Produkt:

  • Was bietest Du an?
  • In welcher Form?
  • Zu welchem Preis?

Das ist Geschäftsmodell-Arbeit. Und die beginnt früher, als die meisten denken.

Unser Rat:

  • Product-First! – Starte nicht mit Bürokratie.
  • Starte mit Deinem Angebot.
  • Produkt-Arbeit ist Geschäftsmodell-Arbeit.

Mit welchen Geschäftsideen kannst Du Dich selbstständig machen?

Oft wird nach Branchen gefragt oder was der Bereich ist, in dem Du starten kannst.

Die Antwort ist einfach:

Du startest in dem Bereich, in dem Du kompetent bist und in dem zugleich ein bezahlter Bedarf ist.

Um Dir die Eingrenzung der Möglichkeiten einfach zu machen, unterscheiden wir dabei fünf grundlegende Solopreneur-Typen: Maker, Händler, Experten, Services und Erlebnisse. Jeder Typ hat eigene Produkt-Gattungen und eigene Stärken. Mit diesen flexiblen offenen Rollen kannst Du schon einmal eingrenzen, wo es Dich grundlegend hinzieht.

Erst dann würden wir uns an Deiner Stelle Branchen, Themen oder einen Kundenbedarf ansehen.

Starte bei Deiner neuen professionellen Identität und füge dann Dein Geschäftskonzept wie mit einem Lego-Baukasten zusammen.

Aber dass vieles möglich ist, bedeutet nicht, dass Du sofort siehst, was zu Dir passt. Viele Möglichkeiten – das erzeugt Unsicherheit. Genau an dieser Stelle setzt unser Ideen-Generator an. Kläre das Schrittweise:

Was ist Dein Thema? Was ist Dein Typ? Was ist die konkrete Idee?

Was zeichnet eine gute Geschäftsidee aus?

Deine Idee muss passen

Der zentrale Rat zu Deiner Geschäftsidee ist:

Falle nicht auf den Innovations-Mythos rein.

  • Eine gute Geschäftsidee muss nicht neu sein.
  • Sie muss passen.
  • Zu Dir, zu Deinen Kunden, zu Deiner Lebensphase.

Ja, Deine Idee kann sich in einem neuen Feld bewegen. Aber die meisten Ideen bewegen sich in einem Feld, das andere bereits vor Dir aufgespannt haben. Du musst nichts erfinden, Du gestaltest. Das ist ein fundamental anderer Prozess. Und es ist der Weg mit einer viel höheren Sicherheit.

Wir sprechen dabei vom Double Product Fit: Dein Angebot muss sowohl zu Deinen biografischen Zielen passen als auch zum Bedarf Deiner Kunden. Aber Deine Idee muss nicht neu sein.

Vier Dinge, die beim Selbstständig machen zu beachten sind

Wie fängst Du an? Du rätst nicht, Du erarbeitest Dir das.

Wichtig für uns: Du springst nicht einfach ins Wasser. Sondern Du probierst und testest. Bevor Du testen kannst, bereitest Du Dich aber vor. Es ist also ein Wechselspiel zwischen Arbeit an der Idee und Ausprobieren.


1. Erkunde das Terrain

Hole Dir dazu die Think-Smart-Map. Eine Karte mit den grundlegenden Geschäftsideen.

Selbständig machen. Überblick der smarten Geschäftsmodelle.


2. Product First

Dein Angebot ist der Kern von allem. Nicht Deine Website. Nicht Dein Logo oder Dein Instagram-Kanal. Wenn das Produkt nicht stimmt, hilft Dein Marketing nichts.


3. Starte reduziert und kompakt

Wir empfehlen, eine wirklich reduzierte Firma aufzubauen. Mit Dir als Person am Steuer und Systemen, die Dir liegen und die Du gerne bedienst.


4. Denke in Systemen

Schlank arbeiten zu können bedeutet: Du brauchst ein System. Heute hat Selbstständigkeit mit (digitaler) Technik zu tun. Du baust ein laufendes System. Wenn Du das früh verstehst, ersparst Du Dir viel Frust.

Aber es hat nicht nur mit Technik zu tun. Bei aller KI und digitalen Schaltern. Im Mittelpunkt stehen zwei Menschen: Du als der Profi, der etwas selbstwirksam gestaltet. Dein Kunde als Mensch mit Emotionen, Stärken, Problemen. Daher sprechen wir oft vom Kreativen Raum. Du darfst nicht nur ein Hetz-System installieren. Balanciere es so aus, dass Du die Freiheit Deiner Selbstständigkeit so erfahren kannst, dass Deine Kunden spüren: Hier ist ein Lösungsbringer.


Kompakte Ideenwege begleiten wir sehr gerne

Viele, die zu uns kommen, haben viel Wissen. Aber sie haben noch keine klare Vorstellung, wie sie dieses Wissen in ein schlüssiges Angebot bekommen. Bei uns fing es an, wirklich gut zu laufen, als wir ein erstes starkes Produkt hatten. Mit einem klaren Nutzen.

Was viele übersehen: Gerade Experten können solche konkreten Produkte haben. Ein Beratungspaket ist ein Produkt. Ein strukturiertes Coaching-Programm ist ein Produkt.

Fazit selbstständig machen

Es gelingt – mit einer Landkarte in der Hand

Selbstständig ist eine der wenigen Entscheidungen, bei der Du wirklich selbst bestimmst, wohin die Reise geht. Und das fühlt sich gut an. Wenn Du mit dem Gedanken spielst, Dich selbstständig zu machen: Du hast gute Voraussetzungen. Die Technik ist da. Die Möglichkeiten sind da.

Was fehlt, ist oft die letzte Selbstsicherheit:

Was ist Dein klares Angebot, Dein tragfähiger Grund, auf dem Du gehst?

Das kannst Du Dir in einer gute Vorbereitung erarbeiten. Fange dabei nicht mit dem Businessplan an. Fange mit Dir an. Mit Deinem Kompetenz-Feld. Mit Deinem ersten starken Produkt. Dann bau darauf auf.

Wenn Du dabei Begleitung suchst: Wir sind seit vielen Jahren Mentoren auf diesem Weg – und wir kennen die Stellen, an denen es holprig wird. Schau Dir unsere Intensivgruppe an oder starte mit einem unserer Bücher. Oder melde Dich einfach.

Autor des Ratgebers

Ehrenfried Conta Gromberg

Brauchst Du als Selbstständiger ein Geschäftsmodell? Ja, Du brauchst. Denn Du solltest nicht irgendetwas sein. Du positionierst Dich heute über klare, eindeutige Produkte. Und das ist Geschäftsmodell-Arbeit. Nenne es von mir aus Angebot oder Portfolio. Damit Du verstehst, was ich meine, haben wir eine Landkarte gezeichnet: Die Think Smart Map.

Fragen und Antworten

Du benötigst nicht zwingend eine einmalige Geschäftsidee oder ein Alleinstellungsmerkmal

Aber Du brauchst eine souveräne Positionierung.

Diese ist spezifisch. Das bedeutet nicht, dass Du die oder der Einzige in einem Bereich sein musst. Denn sonst könnte ja keine Yoga-Lehrerin neu an den Start gehen …

Noch ein Beispiel:

Wir sind nicht die einzigen, die im Bereich Business-Modelling für Selbstständige, Experten, Solopreneure und flexible smarte Teams unterwegs sind. Wir sind gut, in dem, was wir tun. Deswegen haben wir Kunden.

Wir nutzen den Begriff Alleinstellungsmerkmal nicht mehr. Nenne es Starkstellungsmerkmal. Sei für eine Art von Kunden stark passend. Und natürlich ist es gut, Argumente zu haben, warum Die Wahl auf Dich fallen sollte. Aber versuche nicht, auf Biegen und Brechen einzigartig zu werden.

Ja, was zählt, ist Deine Fähigkeit, ein konkretes Problem zu lösen, nicht das perfekte Wissen.

Unsere Erfahrung: Du weißt genug in Deinem Fachgebiet. Die meisten, die mit uns arbeiten sind langjährige Profis oder echte Kenner einer Sache. Sie haben aber oft das Gefühl: Es gibt andere, die noch besser sind. Das stimmt schon. Aber Du hast viel Wissen oder Lebenserfahrung. Du musst nicht die Koryphäe sein. Wichtiger ist es, ein Vorgehen zu finden, das Deinen Kunden wirklich hilft. Dazu helfen wir Dir beim Produkt-Design. Das Think-smart!-Mindset ist flexibel: Du traust es Dir zu und lernst selbst auf dem Weg weiter.

Ja, Du kannst Dich immer noch mit einem Online-Business oder als Coach selbstständig machen.

In fast allen Bereichen als Berater, Mentor, Coach, Trainer, Service, Maker, Erlebnis oder im E-Commerce ist der Wettbewerb zwar stärker geworden. Aber das bedeutet nicht, dass es keinen Platz für neue Selbstständigkeiten gibt. In Kürze geht die geburtenstärkste Generation (die Baby Boomer) in Rente. Es wird immer weiter neuen Platz für neue Geschäftskonzepte geben. Eine gute Vorbereitung ist dabei wichtig. Genau dafür gibt es unser Programm: Damit Du Deine Produkte, Deine Geschäftsidee und Dein Geschäftsmodell gut strukturierst. Gerade Experten brauchen klare Angebote. Fachwissen allein reicht nicht.

Denke aber nicht nur zwingend 100% online. Heute entstehen immer mehr hybride Geschäftsmodelle. Also reale und digitale Angebote gemischt.

Wenn Du mit eigenem Geld in einem smarten Geschäftskonzept startest, brauchst Du keinen Businessplan.

In Deutschland wird von Förderbanken oft so getan, als wenn ein Schritt in die Selbstständigkeit automatisch bedeutet, dass Du  auch einen Förderkredit aufnimmst. Förderkredite zu vergeben ist der Job von Förderbanken. Daher sei ihnen das vergeben.

Halte Dir aber vor Augen: Viele Wege in die Selbstständigkeit gehen ohne eine Kreditaufnahme. Gerade bei Smarten Konzepten ist das üblich.

Details darüber findest Du im KfW-Gründungsmonitor 2025, Zitat (Seite 9):

„Der Anteil von Gründerinnen und Gründern, die ihren Kapitalbedarf für die Existenzgründung ausschließlich mit Eigenmitteln deckten, lag im Jahr 2024 bei 74 % (Grafik 14). Das ist der höchste bisher gemessene Wert. Der Trend hin zur ausschließlichen Eigenmittelfinanzierung startete im Jahr 2018, nachdem noch 2017 mit 39 % der bisher tiefste Werte markiert wurde. Der Trend wurde 2021 zwischenzeitlich unterbrochen. Das ist auf die Corona-Pandemie zurückzuführen, die 2020 Gründungspläne durcheinanderbrachte.“

Wichtig: Über 70% der Gründungen starten mit Eigenmitteln. Also ohne Kredit.

Wenn Du diesen Weg gehst, baust Du Dir Dein Business Schritt für Schritt auf. Bootstrapping wird das genannt: Du beginnst an einer Stelle Geld zu verdienen und mit diesen Einnahmen gehst Du den nächsten Schritt. Dann wieder den nächsten. Und so weiter.

Es gibt Geschäftsideen, bei denen ist das nicht möglich.

Sobald Du z.B. einen Fachbetrieb eröffnest, hast Du fast immer vorlaufende Kosten, die Du nicht einfach aus der eigenen Kasse bestreiten kannst. Im Solopreneurship oder bei smarten Konzepten (speziell beim Start als Experte), ist der Investitionsbedarf aber überschaubar. Überlege genau, ob Du deswegen einen Kredit aufnimmst. Wir sagen: vermeide es wo möglich. Das hält Dich unabhängiger.

Und wichtiger Punkt:

Nimmst Du keinen Kredit auf, dann brauchst Du auch keinen Businessplan!

Einen Businessplan brauchst Du zwingend nur, wenn Du den Gründungszuschuss beantragst oder einen Förderkredit.

Bedeutet das, dass Du einfach ohne Planung losläufst?

Das haben wir nicht gesagt. Im Gegenteil: Wir sind Fans von smarten Klärungen und Planungs- und Gedankenarbeit (Geschäftsmodell), bevor Du anfängst. Dazu gehört natürlich eine Finanzplanung.

Aber Du hast die Freiheit praktischer und schnellere Werkzeuge wie zum Beispiel Smart Business Control zu nutzen. Denn die Erfahrung ist: Der statische Businessplan ist oft eine einmalige Pflichtaufgabe und wird von den meisten später nicht wirklich weitergepflegt. Und das ist gefährlich: Sehr kleinteilig Zahlen zusammenzutragen, die nicht in der Wirklichkeit verwurzelt sind und  diese dann später gar nicht mehr zu beachten.

Unsere Empfehlung:

Plane Deinen Finanzbedarf gründlich. Aber nicht kleinteilig. Plane vor allem Deine Verkaufsziele. Denn an diesen machen sich Deine zukünftigen Einnahmen fest. Schreibe also in ein Tool wie Smart Business Control lieber kleiner Ziele ein und übererfülle sie, als umgekehrt.

Hast Du Klarheit, dass Du diesen spannenden, selbstwirksamen Weg gehen möchtest, dann kommen die Formalitäten.

Klärung der Rechtsform:

  • Freiberufler
  • Einzelunternehmen
  • UG oder GmbH

Verschiedene Anmeldungen:

  • Du brauchst eine Steuernummer vom Finanzamt.
  • Du brauchst als Gewerbetreibender zusätzlich einen Gewerbeschein vom Gewerbeamt.
  • Prüfe, ob Du Dich bei einer Handwerkskammer oder IHK anmelden musst.

In Deutschland kann dieser bürokratische Teil der Anmeldung unübersichtlich sein.

Hier unser Insider-Tipp:

Wir kooperieren mit der Gründerplattform, der offiziellen Gründungsseite der KfW. Diese Seite ist ständig auf dem aktuellen Stand und eine der gelungenen digitalen Plattformen, die im deutschen Bürokratiedschungel hilft.

Die Gründerplattform hat eine App herausgebracht.

Mit dieser kannst Du durch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Deine gesamten Anmeldungen gehen. Du kannst Deine steuerliche Erfassung (ELSTER) und Deine Gewerbeanmeldung direkt in der App anstoßen. Das Schöne daran: Du wählst die zu Dir passende Geschäftsidee. Die App führt Dich dann schrittweise durch die wichtigsten Fragestellungen. Am Ende weißt Du, was zu tun ist (oder wäre).

Aber die Anmeldungen kommen erst, wenn Du weißt, was Du wirklich willst.

Hier geht es zur Gründerplattform-App

Quellen und Belege

Das Konzept der „Selbstwirksamkeit“ (englisch: self-efficacy) wurde von dem Psychologen Albert Bandura eingeführt. Er beschrieb es 1977 in seiner Arbeit „Self-efficacy: Toward a unifying theory of behavioral change“ (Psychological Review, 84(2), 191–215).

Selbstwirksamkeit ist kein Begriff der ursprünglich mit Selbstständigkeit in Verbindung gebracht wurde. Es geht dabei mehr darum, wie Du insgesamt mit Deinem Leben klarkommst. Grob gesagt: Du kommst weiter im Leben (ergo auch in Deiner Firma), wenn Du im Mindset davon ausgehst, etwas bewirken zu können. Nach unserer Erfahrung ist es aber ein zentrales Motiv bei der Entscheidung.

Hier eine allgemeine Erklärung, worum es geht.

KfW-Gründungsmonitor

Auf Seite 9 des Gründungsmonitors der KfW bestätigt sich ein Trend: Die Solo-Gründungen haben die Nase bei weitem vorne. Es gab 2026 in Deutschland so wenige Teamgründungen wie noch nie.

Zitat aus dem KfW-Gründungsmonitor 2026:

„Tätige Beteiligung als Weg der Existenzgründung (sind a.d.R.) kaum mehr gefragt, Soloselbstständigkeiten machen Löwenanteil der Gründungen aus (…). In den vergangenen 20 Jahren ist ein schleichender Trend zu Sologründungen zu beobachten. Gründerinnen und Gründer finden sich seltener in Gründungsteams zusammen.“

Die Statistik für 2026 besagt:

  • 86 % sind Sologründungen (in allen Bereichen, auch Startups etc.)
  • 68 % sind darunter Soloselbstständige.
  • Nur noch 14 % gründen als Team.
Smart Business Ratgeber

Smart-Business-Ratgeber. Geschäftsmodelle für Selbstständige.

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