Warum Sie Ihr Modell lieben werden

Die letzten Monate haben wir konzentriert an unserem neuen Buch geschrieben. Thema ist die Produkt-Treppe und wie Sie mit Hilfe eines visuellen Geschäftsmodells Ihren Kurs smart halten. Den genauen Titel gibt es im nächsten Newsletter.

Überhaupt werden wir in den nächsten Wochen einige Gründe nennen, warum ein Modell Sie wirklich weiterbringt. Wir meinen ein visuelles Modell, eine strategische Landkarte, so wie die Produkt-Treppe. Plastisch, visuell, strategisch.


Kommen wir zum ersten Grund, warum Sie Ihr Modell lieben werden:

Grund eins – Ein Modell hilft bei Ablenkung


Lassen wir zunächst einmal alle strategischen Aspekte weg (dazu kommen wir noch später), sondern picken uns einen Fall heraus, bei dem Sie ganz einfach und praktisch immer wieder erleben werden, dass Ihnen ein visuelles Geschäftsmodell direkt hilft. Ein visuelles Modell wie die Produkt-Treppe oder andere hilft, nach Ablenkungen sofort wieder auf Kurs zu kommen.

Warum hilft ein Modell bei Ablenkungen?

Die Arbeit mit einem Modell ist eine Schlüsselkompetenz für smarten Erfolg. Weil es uns widerstandsfähiger gegen Ablenkungen macht. Wenn Sie mit Ihrem Smart Business vorankommen wollen, gilt es, den Überblick zu behalten und Schritt für Schritt die richtigen Entscheidungen zu treffen. Genau an dieser Stelle macht uns die digitale, schnelle Zeit aber das Leben nicht einfacher. Das Problem hat einen Namen: Ablenkung.

Problem Digital Distraction

Wer hat das noch nicht erlebt: Die Arbeit am eigenen Business zieht einen tiefer in die digitale Welt, als Sie es eigentlich wollen. Sie möchten schnell ein neues Tool einbinden, dann geht irgendetwas schief, danach surfen Sie nach Informationen zu dem Problem. Aus einer 5 Minuten-Nebenbei-Aufgabe wird schnell ein virtuelles Loch von ein bis zwei Stunden. Sie kleben quasi am Bildschirm fest.

Was macht das mit unserem Kopf?

Viele Solopreneure und Smartianer berichten uns von solchen digitalen Schlaglöchern. Sie finden sich irgendwie planlos mit einem „zu vollen“ Kopf vor dem Bildschirm wieder: Der geplante Zeitplan ist verschossen, der rote Faden verloren. Man hat sich ablenken lassen. Das geht auf die Motivation und Energie. Sie haben das Gefühl, „nichts geschafft zu haben“, sich in etwas Unwesentlichem verfangen zu haben etc.

Zeitmanagement hilft hier nicht

Um in solche Schlaglöcher nicht hinein oder aus dem Schlagloch schnell wieder herauszukommen, ist eine gute Planung nur die halbe Miete. Es gibt Tonnen von Büchern über „Zeitmanagement“, Prioritätslisten und vieles mehr. Das ist alles gut und richtig. Aber machen wir uns nichts vor: Sie können nicht verhindern, dass Sie zwischendurch in diese digitalen Schlaglöcher fallen. Web, Smartphone & Co sind zu tief und die Arbeit am eigenen Business zu komplex.

Was tun wenn …

Sie werden also abgelenkt werden. Früher oder später. Sie kommen dann nicht so voran, wie Sie es sich gewünscht hätten. Danach folgt Ablenkungskater. Sie ärgern sich und irgendwie ist die Luft raus. Digital Confusion wäre ein passendes Stichwort dafür.

Das ist die Stunde der visuellen Modelle

Und nun kommt unser Lieblings-Thema: Visuelle Modelle. Gerade in solchen Situationen sind sie „wiederaufrichtend“. Ein Modell zeigt den Horizont und hilft auch gerade nach einer Ablenkung. Sie kommen zurück auf die Bahn und wieder in die Produktivität. Bildhafte Modelle sind im Moment einer Konfusion stärkere Motivatoren und Orientierungs-Hilfen als Checklisten oder Konzepte.

Warum unser Kopf Modelle liebt

„Warum unser Kopf Modelle liebt“ ist ein Abschnitt zu Beginn unseres neuen Buches. Die visuelle Revolution im Business Modelling begann, als die Pflichtenhefte nicht mehr ausreichten. Teams begannen bunte Zettel an die Wand zu kleben, dann entstanden erste Modelle wie die Canvas. Die visuelle Revolution ist die Antwort auf eine Überforderungs-Zeit. Modelle klären unseren Kopf, wenn wir aufsehen und in einem Blick erfassen, wo wir eigentlich hin wollen. Unser Gehirn lässt dann schneller den Ärger-Chemie-Cocktail im Kopf hinter sich und richtet sich wieder aus.

Ihr visuelles Modell ist bei Ablenkung stärker als ein Konzept

Mit der Produkt-Treppe® entstand ein Modell, das schneller erfassbar ist als andere. Und damit auch viel schneller als ein Text-Konzept. Konzepte sind wichtig (unser Programm heißt nicht von ungefähr „Smart Business Concepts“). Aber im Moment einer Ablenkung (gleich wie klein oder groß sie ist) lesen Sie sich kein Konzept durch. Konzepte lesen Sie, wenn Sie in der Ruhe sind. Ablenkung ist das Gegenteil davon. Visuelle Modelle dagegen springen viel schneller als ein geschriebener Fließtext an. Sie wirken in Sekunden.

Restart-Routinen

Für uns gehört ein visuelles Modell zu den stärksten Ablenkungs-Abwehrschirmen. Sie können an diesem Modell eine Restart-Routine etablieren. Wenn Sie an einem Punkt von Ihrer ursprünglichen Planung abgelenkt wurden, stoppen Sie möglichst sofort und sehen sich Ihr visuelles Modell an. Atmen Sie ruhig und fragen Sie sich: Wohin war ich unterwegs, was ist der folgerichtig nächste Schritt? Die Folge: Sie gewinnen schnell den großen Horizont zurück. Sie können dann (das ist unsere Erfahrung) die Tagesordnung im Detail schneller wieder herstellen (oder verwerfen und flexibel neu erstellen). Bleiben Sie dagegen nur in einer Tages-Prioritäts-Checkliste, fallen Sie oft von einem Detail in das nächste. Sie nehmen quasi Ihre schlechte Laune in das nächste Schlagloch mit.

Modell bekommt Lieblingsplatz

Ganz anders bei dem Modell. Sie sehen es und es baut Sie auf. Weil das Modell das große Ziel und die große Ordnung zeigt. Big Picture schlägt schlechte Laune. Damit das klappt, braucht Ihr Geschäftsmodell einen gut sichtbaren Platz. Nur wenn es schnell „erreichbar ist“, nutzen Sie es gezielt nach einem „Ablenkungs-Absturz“. Das ist ein Grund, warum ein Konzept in der Schublade oft ein totes Konzept ist. Ein sichtbares Modell dagegen atmet und zieht Se immer wieder zu Ihrem Ziel. Was Sie lieben, sollte auch einen Lieblingsplatz bekommen.

Fazit

Das war ein erster Grund, warum Sie visuelle Modelle lieben werden: Mit einem visuellen Modell sind Sie gegen Ablenkungen besser gerüstet.

Wir wollen Sie in der nächsten Zeit gewinnen, wirklich mit einem Modell zu arbeiten, von daher kommt  später noch mehr davon.

 

Smart Business Intensivgruppe

Jetzt im November
zur Frühjahrsgruppe anmelden

2020 ist Ihr Wendejahr. Kommen Sie in die Frühjahrsgruppe und schalten Sie Ihr Leben endlich auf smart. Bei Interesse an der nächsten Gruppe bitte für die Frühjahrsgruppe 2020 vormerken. Wir laden Sie dann zum Infowebinar ein.

 

Mehr Infos zur nächsten Intensivgruppe

Schreibe einen Kommentar

Datenschutzhinweis: Das Verfassen eines Kommentars ist ohne Angabe persönlicher Daten möglich. Das einzige Pflichtfeld ist der Kommentar. Alle anderen Felder sind freiwillig. Wenn Sie Ihre E-Mail-Adresse eintragen, wird diese genutzt, um Ihr Profilbild vom Dienst Gravatar zu beziehen. Weitere Informationen und Hinweise zum Widerrufsrecht finden Sie in der Datenschutzerklärung

Andreas K Giermaier

Visuelle Erinnerungs Anker können sehr kraftvoll wirken. Brauchst du klare, schriftlich formulierte, an kpi messbare Ziele?
Oder brauchst du einen Überblick, wo gerade die Essenz erfasst und vielleicht auch visuell ansprechend einen reminder darstellt?

Ich kenne eure neue Methode noch nicht, doch wenn sie es ermöglicht, sich das WARUM verbunden mit dem was und wie in ansehnlicher Art und Weise assoziatuv zu verbinden…, 👌👍😊❤️

Jan von Wille

Vielen Dank für diesen Impuls. Kann ich nur bestätigen.
Ablenkung ist wirklich eins der großen Themen heute!
Besonders die Produkt-Treppe hat mir als Modell sehr geholfen, stringent am Business zu arbeiten.
Ich möchte auch für meine Kunden dieses Modell (>Produkttreppe) gut sichtbar machen und sie damit bei ihrer „Journey“ begleiten.

Carsten Hokema

Ich bin selbst ein großer Fan von Visualisierungen. Während meiner Zeit als Berater sind viele Modelle entstanden, die Bilder und Darstellungen nutzten, um Klarheit zu schaffen. Klarheit in der Sache und vor allem auch Klarheit im Geist. – Vielen Dank für Eure Anregungen, die ich immer sehr genieße und schätze. Grüße aus Berlin, Carsten

Antje Schwan

Sehr guter Text. Auf den Punkt gebracht. Ich setze Modelle und Visualisierungen oft in meinen Seminaren ein. Das bleibt viel eher im Gedächtnis der Teilnehmer. Zusammenhänge werden besser verstanden.
Im Moment merke ich, dass ich im Alltag oft an die Produkttreppe denke und mir auch immer wieder Ideen kommen, ich aber nach wie vor skeptisch bin, wie tragfähig meine Idee ist. Oft denke ich, ich habe nur zu „normale“ Sachen zu bieten. Aber vielleicht ist das ja tatsächlich nur „Mindfuck“, wie es so schön auf Neudeutsch heißt;)
Herzliche Grüße aus Berlin

Smart Business Concepts

Den Mindfuck kann das Modell nicht wegnehmen. Was wir aber immer wieder erleben: Ist das Modell klar, steigt auch das Selbstbewusstsein für die eigene Leistung.