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Dein Freipunkt-Rechner

Wann erreichst Du Deinen Freipunkt?

Oft wird davon ausgegangen, dass Du nur mit einem sehr hohen Einkommen ein Vermögen aufbauen kannst. Dabei kommt es vor allem auf Deine Sparquote an, ob für Dich schon frühzeitig Arbeit optional wird.

Berechne einmal, wo Dein Freipunkt heute liegt

Schaue dann, was passiert, wenn Du Deine Sparquote veränderst.
Der orangene Balken markiert Deine Sparquote; links kannst Du ablesen, wie lange es bis zum Freipunkt dauert.

Erweitert Erweitert
Du erreichst deinen Freipunkt:
in 0.0 Jahren
bei einer Sparquote von 60%
Du erreichst deinen Freipunkt:
in 0.0 Jahren
bei einer Sparquote von 60%
Sparquote (in %)
Jahre bis zum Freipunkt
188,8 Jahre
* durchschnittliche Sparquote privater deutscher Haushalte 2000 bis 2019: 10,28 % (Quelle: Statista)

So entwickelt sich dein Vermögen

Diese Tabelle bezieht sich auf das Ergebnis oben und zeigt, wie sich bei Deinen eingegebenen Werten Dein Vermögen „im Hintergrund“ entwickelt.

Nach Jahr Ausgaben Sparrate Rendite ( %) von SWR abgedeckter Anteil der Ausgaben Vermögens​zuwachs Vermögen

Häufige Fragen

  • Deinen Freipunkt hast Du erreicht, sobald die Erträge deines Vermögens deine Ausgaben für Lebenhaltung vollständig decken können.
  • Dieser Freipunkt ist erreicht, wenn das Vermögen multipliziert mit der Dir möglichen Entnahmerate (Safe Withdrawal Rate, kurz SWR) größer oder gleich den jährlichen Ausgaben ist.
  • Der Rechner geht vereinfachend davon aus, dass Dein Einkommen und Deine Ausgaben über die gesamte Lebenszeit konstant bleiben.
  • Das Einkommen und die Rendite sind als Netto-Beträge nach Steuern und Inflation zu verstehen.
  • Alle Geldbeträge sind um die Inflation bereinigt.
  • Das Vermögen wird in ein Wertpapierportfolio investiert, das sich mit der angegebenen jährlichen Rendite vermehrt.
  • Die Entnahmerate sollte kleiner sein als die Rendite, um die Schwankungen des Wertpapierportfolios abzufedern.

Der Rechner berücksichtigt die Inflation: Er rechnet mit realen – das heißt um die Inflation bereinigten – Werten. Alle angegebenen Geldbeträge (auch zukünfige) sind in Euro mit der Kaufkraft von heute zu verstehen.

Auch die wissenschaftlichen Entnahmesimulationen, auf denen sichere Entnahmeraten von drei bis vier Prozent basieren, rechnen mit inflationsbereinigte­n Daten.

Steuern, die auf ausgezahlte Erträge anfallen (in Deutschland etwa die Kapitalertragssteuer), berücksichtigt der Rechner nicht. Denn die Besteuerung kann je nach Höhe der Ausgaben und individueller Lebenssituation sehr unterschiedlich sein.

Das Einkommen und die jährliche Rendite sind als Netto-Beträge nach Steuern und Inflation zu verstehen.

Welche jährliche Entnahmerate langfristig gut funktioniert, wurde erstmals durch William Bengen in den USA untersucht. Er schaute sich die US-Aktien- und Anleihenrenditen bis ins Jahr 1926 zurück an. 

Zu den Rahmenbedingungen seiner Untersuchung gehörte, dass jedes Jahr ein gleichbleibender Betrag aus dem Portfolio entnommen wird. Dieser wird lediglich jährlich an die Inflation angepasst. Diese Entnahmerate wird in Prozent des anfänglichen Portfoliowerts angegeben. 

Beispiel: Das Portfolio ist zu Rentenbeginn 100.000 Dollar wert. Eine Entnahmerate von 4 Prozent be­­deutet, dass Jahr für Jahr (inflationsbereinigte) 4.000 Dollar daraus entnommen werden.

Bengen untersuchte, wie sich das Vermögen während verschiedener Zeiträume in der Vergangenheit entwickelt hätte. Dafür testete er alle möglichen, jeweils 50 Jahre langen Zeitspannen – also etwa den Zeitraum von 1926 bis 1975, den von 1927 bis 1976, und so weiter. Er prüfte dabei Entnahmeraten von 3, 4, 5 und 6 Prozent.

Das Ergebnis: Betrug die Entnahmerate nicht mehr als 4 Prozent, überlebte das Portfolio in allen getesteten Zeiträume mindestens 30 Jahre lang – ohne komplett aufgebraucht zu werden.

Heißt: Wer mit 65 in Rente ging, wäre also bis zum 95. Lebensjahr in keiner der getesteten 30-Jahres-Zeitspannen bankrott gegangen. Daher wird die Entnahmerate von 4 Prozent als Safe Withdrawal Rate (SWR) bezeichnet, also als „sichere Entnahmerate“.

Das Wort „sicher“ bezieht sich dabei nur auf die untersuchte Vergangen­heit. Über die Zukunft können auch finanzmathematische Studien keine verlässichen Aussagen machen.

Je niedriger die Entnahmerate, desto mehr Vermögen wird benötigt, um die Ausgaben zu decken.

Beispiel: Angenommen, du benötigst im Jahr 20.000 Euro zum Leben.

  • Bei einer Entnahmerate von vier Prozent musst du dafür 500.000 Euro ansparen (20.000 Euro sind vier Prozent von 500.000 Euro).
  • Bei einer Entnahmerate von drei Prozent müssen hingegen 670.000 Euro angespart werden (20.0000 Euro sind drei Prozent von 670.000 Euro).
  • 670.000 Euro anzusparen dauert bei gleicher Sparrate länger, als 500.000 Euro anzusparen. Darum verlängert sich die Zeit bis zur Rente.

Bei höheren Entnahmeraten steigt allerdings auch das Risiko, vor Lebensende bankrott zu gehen.

Folgende Annahmen sind in die Programmierung eingeflossen: 

  • Start mit einem Vermögen von 0 Euro (es sei denn, Du gibst einen Wert bei „Erweitert“ ein)
  • jährliche Sparintervalle
  • jährliche Zinsgutschriften 
  • jährliche Rendite von 5 Prozent (die 5 Prozent liegen sicherheitshalber etwas unter der langjährigen Durchschnittsrendite breit streuender ETFs. Hast Du eine bessere Rendite, verkürzt sich die Zeit bis zum Freipunkt.)
  • Rendite wird bis zum Erreichen des Ziel­vermögens thesauriert
  • eventuelle Steuern werden nicht berücksichtigt

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