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Case Study Papa & Paul

Wie lange dauert eine Idee?

Wir Menschen sind ungeduldige Wesen. Viele, die zu uns in die Gruppe kommen, wollen eine schnelle Änderung. Sie möchten schnell frei, smart und erfolgreicher sein. Wir können uns gut an die junge Frau erinnern, die vor uns stand und sagte:

Ich will das auch! Ich möchte genauso frei arbeiten wir ihr. Ich möchte nicht mehr die Verpflichtung haben ständig das (ihre Arbeit) zu machen.

Genau darum geht es: Die Auftragsrichtung zu drehen. Nicht mehr der Empfänger von Arbeit zu sein, sondern eigene Produkte zu schaffen und seine kreative Freiheit zu leben.

Und mit etwas Fleiß in der Produkt-Treppe® sind für so einen Change auch bald Ansätze gefunden. Eine Idee formt sich, das smarte Konzept dazu entsteht.

In diesem Interview mit Dr. Christof Sigl-Grüb geht es um

  • Wie lange es dauert, bis ein neues Konzept an den Start geht
  • Warum es hin und wieder gut ist, Dinge reifen zu lassen
  • Wie er seine Auftragsrichtung drehte
  • Warum er zu Beginn mit seiner smarten Rolle Probleme hatte

Wie aus einem Portfolio Manager Equities ein Papa mit Sohn wurde

Der smarte Change eines angestellten Finanzprofis zum smarten Onlineexperten

Heute haben wir Dir ein Interview mit Dr. Christof Sigl-Grüb von Papa & Paul mitgebracht. Und ihn gefragt, wie lange es gedauert hat, bis seine smarte Idee auf der Straße war.

Hintergrund

Christof war bei uns in der Meisterklasse 2019. Hier zu sehen im Gespräch mit anderen aus der Meisterklasse. Dort war die Idee schon in seinem Kopf, wir haben am Feinschliff gearbeitet. Anfang 2022 ging nun seine Website zu Papa & Paul online.

War das schnell oder langsam?


Christof, Du hast Deine Idee zu Papa & Paul schon länger, warum dauert es in Deinen Augen hin und wieder, bis man an die Umsetzung gehen kann?

Dafür gibt es in meinen Augen schon gute Gründe. Wenn man z.B. wie ich aus dem Angestelltendasein wieder als kleiner Fisch anfängt, ist alles erst einmal eine total neue Welt.

Es gibt so irre viel, was man wenigstens ein Stück weit verstehen und entwickeln muss, bevor man sich zurechtfindet und zielgerichtet zu laufen anfangen kann: das eigene Konzept, Webtechnologien, Rechtliches, Marke etc.

Oder ganz banale Marketing-Grundlagen. Mit meinem klassischen Finanzhintergrund war ich anfangs mit Begriffen wie Freebie, Tripwire, AIDA oder Customer Journey völlig überfordert. Outsourcen kann man auch nicht alles sofort – ich habe doch anfangs gar nicht verstanden, was ich tatsächlich brauche und was nicht.

Das richtige Mindset finde ich auch wichtig für die Umsetzung. Mir fällt da ein Zitat von Henry Ford ein: „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ Unternehmertum und Entrepreneurship sind für mich sehr eng mit persönlicher Entwicklung verknüpft – die braucht manchmal vielleicht auch einfach ein wenig Zeit.

Du bist jetzt draußen und damit genau mitten in Deinem smarten Change. Warum empfindest Du es nicht als schlimm, dass die Dinge bei Dir Zeit zum Reifen brauchen?

Auch ich verstehe natürlich, dass es Sinn macht möglichst schnell voranzukommen – aber nicht kopflos und um jeden Preis. Besonders ein unkonventionell aufgezogenes Experten-Business wie Papa & Paul muss konzeptionell sehr gut zur Person passen. Das erfahre ich genau so, wie ihr das sagt. Schließlich steht man für lange Zeit mit seiner eigenen Persönlichkeit da ganz vorne draußen, weithin sichtbar.

Menschen spüren schnell, ob Dinge stimmig sind. Ich merke über die Zeit immer deutlicher, wie wichtig es ist sich wohlzufühlen mit dem, was man tut. Darin liegt enorme Kraft und Potential: Wenn ich mich mit einem Konzept wohlfühle, muss ich beim Rausgehen nicht nachdenken, ob ich authentisch genug rüberkomme. Dann entfaltet auch negatives Feedback keine so zerstörerische Wirkung mehr. Es passt ganz einfach – und dann bin ich auch gut, in dem was ich tue.

Meine Überzeugung ist: Wenn ein Konzept oder man selbst nicht reif ist, kann falscher Aktionismus den Fokus von den eigentlich kritischen Dingen weglenken und eine gute aber noch nicht durchdachte Idee sogar zum Scheitern bringen.

Du hast für große Firmen als quantitativer Equities Manager gearbeitet. Oder anders gesagt: Große Geldmengen sehr genau analysiert und in viele kleine Häppchen aufgeteilt. Du wirst Dich mit Papa & Paul als „privater“ Finanzexperte positionieren. Da geht es dann sofort um andere Beträge, kleinere. Und es sind ganz andere Beziehungen. Ist es Dir schwergefallen, diese Rolle für Dich innerlich zu füllen?

Ja, total, das war eine viel größere Umstellung als ich dachte – ich bin immer noch am Probieren. Einerseits gibt es große äußere Unterschiede, Privatanleger ticken ganz anders als institutionelle Investoren. Und zum anderen wollte ich eben nicht mehr mit Anzug dastehen, sondern das Thema unkonventionell anpacken. Darauf musste ich mich umgekehrt aber selbst erst einmal einlassen: als klassischer BWLer hätte ich mich zum Beispiel vor ein paar Jahren nicht im Kinder-Supermann-Kostüm für die Webseite fotografieren lassen. Heute ist das eher ein Spaß.

Das glaube ich sofort. Vermutlich wärst Du damit in Frankfurt nicht besonders weit gekommen. Worauf freust Du Dich bei Papa & Paul am meisten?

Auf die Interaktion mit Menschen und direkt mehr Sinn zu erleben – vor allem aber darauf, dass ich absolut keine Ahnung habe, wohin die Reise führen wird 🙂

Danke Christof, Du bist mit Deinem Smarten Expertenprogramm gestartet. Es läuft gut. Wir wünschen Dir supermannmäßiges Vorankommen. Grüße an Paul.

 


Finanzen in die eigene Hand nehmen – ein smarter Trend

Fast zeitgleich mit Papa & Paul starteten wir bei Smart Business Concepts unsere Vermögensgruppe. Und wir haben Kontakt zu Anna & Eddy von den Lazy Investors (und noch dem einen oder anderen Finanzkundigen).

  • Ist das ein Trend?
  • Smarte Experten informieren über Finanzthemen?

Wir glauben ja. Viel zu lange sind Finanzfragen nur das Thema der oberen Zehntausend gewesen. Das Geld ist nach oben gewandert und unten abgezogen worden. Wir empfinden es als sehr wichtig, dass Profis wie Christof Sigl-Grüb „nach unten“ kommen.

Unsere Meinung

Es wird Zeit, das die Menge der Vermögens-Selbstverwalter zunimmt. Wir halten es für keine gute Idee, dass eigene Vermögen einfach nur Finanzberatern oder Banken in die Hand zu geben. Dort ist in den letzten Jahren oft zu viel Schindluder getrieben worden. Von daher freuen wir uns über Papa & Paul und Anna & Eddy. Wir finden es Klasse, wenn viele Experten das gleiche Thema von verschiedenen Blickwinkeln angehen. Finanzwissen gehört in unseren Augen zum „Must Have Wissen“ rund um smarte Selbstständigkeit.

 

 

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Thomas Rümmele
Eine schöne Erfolgsgeschichte! Ich wünsche mir das sich viele davon motivieren lassen selbst etwas aufzubauen – zu dem sie sich berufen fühlen. Die Grenzen sind nur im Kopf! 🙂
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